Aufbruch! Soest- Stadt der Kunst nach 1945

Ein Ausstellungsprojekt der Partner Museum Wilhelm Morgner und Stiftung Konzeptuelle Kunst

Als im April 1945 auch in Soest der Zweite Weltkrieg zu Ende ging, lag die Stadt mit ihren Verwüstungen durch über dreißig Bombenangriffe zu 64% in Schutt und Asche. Nur wenige Jahre später gelang der Wiederaufbau der Wohnhäuser, der kommunalen Gebäude, der monumentalen romanischen und gotischen das Stadtbild prägenden Kirchengebäude.

Und gleichzeitig war der Sinn nach Kunst und Kultur so mächtig, dass große Anstrengungen unternommen wurden, für die Bevölkerung, für Künstlerinnen und Künstler einen Ort zu schaffen, an dem es sich zu leben und arbeiten lohnt. Bereits 1953 wurde der erste Wilhelm-Morgner-Preis bundesweit vergeben, wenig später der Kunstpavillon im Theodor-Heuss-Park errichtet, 1962 das Morgnerhaus eröffnet. Viele heimische Künstler waren aktiv, aber auch jene aus anderen Städten und Ländern geladen, die auf Zeit kamen und vielfach berühmt wurden, aus dem Neuanfang der Kunst nach 1945 als Wegbereiter, als Wegbegleiter, als feste Größen in die Kunstgeschichte eingegangen sind.

Die Ausstellung erforscht und beleuchtet den außergewöhnlichen Werdegang der Kunststadt Soest in den ersten Dekaden nach dem Zweiten Weltkrieg mit Uecker | Schumacher | Kaiser | Drebusch | Chargesheimer | Böhm | Palermo | Winter |Graubner | Piene | Mack | Trökes | Geiger | Fruhtrunk | Girke | Gonschior | Tapies | Damke | Tappeser | Jendritzko | Ulrichs | Werth | Kürten | Hermanns |u. v. m.

Website:

Die Ausstellung wird ergänzt durch die Webseite www.kunststadt-soest.de

Dort finden sich Interviews von Zeitzeugen, die aus ihrer Sicht die Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt erzählen.

 

Aufbau der Ausstellung:

Nach dem 1. Mai beginnt der Aufbau der Ausstellung im Hans-kaiser-Raum, im RAUM SCHROTH, im Umgang und im Kabinett.

Der Aufbau wird fotografisch begleitet und der entstehende Katalog zeigt neben reichen Texten und Abbildungen von Kunstwerken die Ausstellung selbst.

Präsentation des Ausstellungskataloges: 4. August 2024 um 11 Uhr

 

Begleitprogramm:

Das Angebot ist vielfältig: neben öffentlichen Führungen gibt es natürlich die Möglichkeit Führungen und Familienführungen und >Museumspädagogische Angebote zu buchen.

Es wird Vorträge unterschiedlichster Themen geben, eine Podiumsdiskussion, ein Konzert, Einblicke in die Arbeit der Restauratorin, die ein wesentliches Werk der Ausstellung in ihrer Werkstatt hatte , einen Stadtspaziergang zur Kunst im öffentlichen Raum.

Stadt Soest
Am Vreithof 8
59494 Soest

Telefon:  02921 / 103-0
Fax:         02921 / 103-9999
E-Mail:    post(at)soest.de

Letzte Aktualisierung
26.04.2024 | 10:17 Uhr