Städtepartnerschaften

Die Stadt Soest unterhält zur Zeit acht Partnerschaften zu Städten im europäischen Ausland und in Brandenburg. Basis der Beziehungen ist die gemeinsame Überzeugung, in einem demokratisch verfassten Europa gutnachbarliche Zusammenarbeit zwischen den Städten einerseits und freundschaftliche Kontakte zwischen ihren Bürgerinnen und Bürgern andererseits zu pflegen bzw. zu fördern. Die Begegnungen finden im Zeichen von Frieden, Wohlstand und Verständigung statt und zielen darauf hin, diese Grundlagen zu erhalten und zu vertiefen.

Die Wurzeln der Partnerschaften sind in der Soester und bzw. oder der deutschen Geschichte zu finden. Verbindungen aus der Hansezeit sowie die Entwicklungen in Deutschland im 20. Jahrhundert waren maßgebend. In jedem Fall fußte die offizielle Aufnahme von partnerschaftlichen Beziehungen mit dem Austausch von Urkunden auf bereits zuvor entwickelten Kontakten zwischen Bürgern bzw. Gruppen und Organisationen und zwischen offiziellen Stellen.

Im einzelnen sind Partnerschaften mit folgenden Städten beurkundet worden – Reihenfolge nach Dauer seit dem Austausch der Urkunden:

 Partnerstadt Land UrkundenaustauschDauer 
GuérardFrankreich 01.09.196754 Jahre 
BangorGroß-Britannien28.09.197348 Jahre 
KampenNiederlande08.05.199229 Jahre
HerzbergDeutschland 07.06.199526 Jahre
SárospatakUngarn 07.06.199526 Jahre 
Strzelce OpolskiePolen07.06.199526 Jahre 
VisbySchweden07.06.199526 Jahre
SoestNiederlande04.06.200417 Jahre

Die Stadt Soest fördert gegebenenfalls Begegnungen von Gruppen und Organisationen aus bzw. zu den genannten Städten ideell und finanziell.

Zu den förderungsfähigen Beziehungen gehören insbesondere solche, die sich auf folgende Themen beziehen

  • wechselseitige Kontakte, besonders in den Bereichen Kultur, Sport und Bildung;

  • Austausch von Ideen und Erfahrungen aus dem Wirtschaftsleben;

  • gegenseitige Besuche von Vereinen, Organisationen und Jugendgruppen;

  • regelmäßige Freundschaftstreffen.

 

Weitere Begegnungen werden von Soester Organisationen und Privatleuten durchgeführt, ohne daß dies im einzelnen immer bei der Stadt aktenkundig wird. Prinzipiell können solche Treffen auch gefördert werden. Dies geschieht bei Bekanntwerden auch häufig.

Die Hanseatische Gesellschaft in Soest hat die Pflege der Beziehungen zu Partner- und Freundschaftsstädten in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit gestellt. Bei den verschiedenen Aktivitäten arbeiten Stadt und Hanseatische Gesellschaft eng zusammen.

Bangor ist eine Hafenstadt in Wales an der irischen See. Die Stadt gehört zum Gwynedd County. Viele Entscheidungen, die die Verwaltung der Stadt betreffen, werden im County entschieden. Von Soest ist die walische Partnerstadt rund 1.100 Kilometer entfernt.

Bangor hat etwa 15.000 Einwohner. Die Stadt gilt als alte Universitäts- und Kathedralenstadt. Sie ist heute nicht zuletzt Einkaufszentrum für Käufer aus der ganzen Umgebung.

Ab 1969 gab es Bemühungen um die Anbahnung einer Partnerschaft zwischen Soest und einer britischen Stadt. 1971 war erstmals eine offizielle Delegation aus Bangor in Soest zu Gast. Ein Jahr später reiste die erste offizielle Soester Delegation in die walisische Hafenstadt. Im Frühjahr und Sommer 1973 wurde jeweils ein Schüleraustausch organisiert. In der Burg von Bangor, dem Penrhyn Castle, unterzeichneten die Bürgermeister der beiden Städten im September 1973 die Partnerschafts-Urkunde.

Durch weitere Schüleraustausche, kulturelle Begegnungen, Besuche anlässlich von Stadtfesten, auf privater Basis und bei offiziellen Treffen von Delegationen wurde die Partnerschaft seither gepflegt.

Das Amt des Bürgermeisters wird in Bangor alljährlich neu vergeben. Seit Mai 2018 ist John Wynn Jones Bürgermeister von Bangor.

Kommunikation

City of Bangor
Town Hall
Ffordd Gwynedd
Bangor, Gwynedd
LL57 1 DT
Great Britain

Tel. 00 44 / 12 48-35 24 21
Fax 00 44 / 12 48-37 10 90

Internet: Bangor hat keine eigene Webseite

Die Gemeinde Guérard liegt unweit von Paris. Sie gehört zum Département von Seine-et-Marne im Arrondisement von Meaux. Die Partnerstadt ist von Soest rund 640 Kilometer entfernt.

Im Jahr 1967 unterzeichneten die Bürgermeister der Gemeinde Guérard und der damals noch selbständigen Gemeinde Hattrop in der französischen Gemeinde ein Freundschafts-Protokoll. Damit wurden dann die gewachsenen Beziehungen auch förmlich besiegelt. Entstanden waren die Kontakte dadurch, daß der Hattroper Fritz Coers in der Gefangenschaft Pierre Fanton, den Sohn eines französischen Landwirts aus Guérard, kennengelernt hatte. Auf dem Hof Fanton hatte Coers damals gearbeitet.

Ab 1967 wurden die Beziehungen enger geknüpft. Neben Treffen von offiziellen Repräsentanten der beiden Gemeinden kamen auch die Bürgerinnen und Bürger in der jeweiligen Partnergemeinde zusammen. Auch Jugendbegegnungen fanden statt. Im Jahr 1992 wurde in Hattrop das 25jährige Bestehen der Partnerschaft gefeiert. Zwei Jahre später wurde Pierre Fanton für seine Verdienste um die Verständigung und Partnerschaft mit der Ehrenplakette der Stadt Soest ausgezeichnet.

Die beiden Freundeskreise in Hattrop und Guérard besuchen sich gegenseitig im jährlichen Wechsel regelmäßig über Christi Himmelfahrt.

Hattrop ist seit der kommunalen Neugliederung im Jahre 1969 ein Ortsteil der Stadt Soest. Die Partnerschaft zwischen Hattrop und Guérard dauert fort. Die Partnerschaft ist die älteste beurkundete Partnerschaft in Soest. Das 50jährige Jubiläum der Partnerschaft wurde im Jahr 2017 mit einem Empfang im Museum Wilhelm Morgner gefeiert.

Gegenwärtig ist Daniel Nalis Bürgermeister von Guérard.

Kommunikation


Commune de Guérard
Mairie
Grande Rue
77580 Guérard
France

Tel. 01 64 - 75 68 88
Fax 01 64 - 75 68 89
Email: mairie.guerard@laposte.net oder mairie.guerard(at)wanadoo.fr

 

Ansprechpartner inHattrop:

Freundeskreis Guérard - Soest-Hattrop
Vorsitzender Egbert Terholsen

Email: egbert.terholsen@gmx.de

Herzberg ist eine Kreisstadt in Brandenburg. Durch die Stadt fließt die Schwarze Elster. Von Soest fährt man etwa 510 Kilometer bis Herzberg.

In der Stadt leben rund 10.000 Einwohner auf einer Fläche von knapp 150 Quadratkilometern. Elf weitere Ortsteile gehören zu Herzberg. Die Stadt ist unter anderem auch Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Städte mit historischem Stadtkern.

Noch zu Zeiten der DDR hatte die Stadt Soest sich bemüht, eine Partnerstadt in Ostdeutschland zu finden. Das wurde von Seiten der DDR aber nicht akzeptiert. Nach vorgehenden Besuchen in Herzberg durch Soester Bürger hat der Rat der Stadt Soest dann zu Beginn des Jahres 1991 einstimmig beschlossen, mit der Stadt Herzberg / Elster in Brandenburg eine Partnerschaft zu begründen. Die Partnerschaft wurde anlässlich des Internationalen Hansetages in Soest im Jahr 1995 durch den Urkundenaustausch besiegelt.

In der ersten Zeit hat die Stadt Soest die Herzberger Freunde unter anderem durch Hilfe beim Aufbau der Stadtverwaltung unterstützt. Kontakte haben sich darüber hinaus in der Folgezeit auf kulturellem Gebiet (Ausstellungen, Dichterlesungen etc.), zwischen den Feuerwehren, beim Schüleraustausch und bei Stadtfesten entwickelt.

Das bekannteste Stadtfest von Herzberg ist das Tierparkfest Anfang Mai.

Gegenwärtig ist  Karsten Eule-Prütz Bürgermeister von Herzberg.

Kommunikation

Stadt Herzberg
Postfach 46
04912 Herzberg

Tel. 0 35 35 / 4 82-0
Fax 0 35 35 / 4 82-1 20
E-Mail: stadtverwaltung(at)stadt-herzberg.de  

Ansprechpartnerin für Partnerschaften:   
Karin Jage

Tel. 0 35 35 / 4 82-330

E-Mail: kulturamt(at)stadt-herzberg.de



Internet:www.herzberg-elster.de

Kampen ist eine Hafenstadt an der Ostseite des Ijsselmeers. Die alte Hansestadt gehört zur niederländischen Provinz Overijssel. Von Soest sind es rund 265 Kilometer bis Kampen.

Kampen hat eine Fläche von rund 16.000 Hektar. Davon sind 2.000 Hektar allein Wasserfläche. Zum Vergleich: Soest hat rund 8.600 Hektar Fläche. In Kampen, der traditionsreichen Stadt an der Ijssel, wohnen etwa 49.000 Einwohner. Seit dem Jahr 2002 ist die Stadt mit der nördlich der Ijssel gelegenen Stadt Ijsselmünde vereint. Außerdem gehören einige weitere Ortsteile zur Stadt. Im einzelnen besteht die Stadt aus: Kampen, Kamperveen, Grafhorst, Wilsum, Zalk, 's Heerenbroek und Ijsselmuiden. Kampen gilt unter anderem als alte Ausbildungsstadt für den christlichen Glauben. Zwei theologische Hochschulen befinden sich in der Stadt.

Im Jahr 1227 wird der Name der Stadt erstmals in einer Urkunde des damaligen Bischofs von Utrecht erwähnt. Als Siedlungsort ist die Stadt aber älter. Vom 12. Jahrhundert an nahm die Stadt eine rasante Entwicklung dank seiner Handelsbeziehungen und der aufblühenden Schiffahrt. Um 1230 erteilte der Bischof von Utrecht der Siedlung das Stadtrecht. Der damals neue Schiffstyp der Kogge verhalf der Stadt zu Wachstum und Wohlstand. Kampen wurde ein bedeutendes Mitglied der Hanse. Ab dem 15. Jahrhundert nahm der Einfluß der Stadt wieder ab. Andere niederländische Gebiete und Städte liefen Kampen den Rang ab. Zudem konnte die Stadt der Versandung der Ijssel, an dessen Ufern die Stadt liegt, nicht länger entgegenwirken. Als die Hanse im 17. Jahrhundert ihre Bedeutung endgültig verloren hatte und dann aufhörte zu existieren, hatte die Stellung von Kampen längst geringeres Gewicht. Trotzdem ist die Zeit der Hanse als Blütezeit von Kampen auch den heutigen Bewohnern noch vertraut und in manchem Zeugnis lebendig geblieben.

Viele Begegnungen in über fünf Jahrzehnten

Bereits im Jahre 1956 knüpften die damaligen Bürgermeister der beiden Hansestädte Kampen und Soest anlässlich eines Hanse-Kongresses in der niederländischen Stadt erste Kontakte. Im Sommer 1962 besucht eine offizielle Delegation aus Kampen Soest. Wenige Monate später sind auch die Soester bei den Niederländern zu Gast. In der Folgezeit treffen sich unter anderem Feuerwehrleute, Fußballer, Sportschützen und Sänger.

Im Mai 1992 wird in Soest die Partnerschafts-Urkunde unterzeichnet. Seither kamen unter anderem Freimaurer, Mitglieder von behinderten Organisationen, Künstler, Jugendliche und andere in beiden Städten zu Begegnungen zusammen.

Altes Rathaus beherbergt jetzt städtisches Museum

Zu den wichtigen Bauwerken der Stadt zählen drei erhaltene Stadttore, das alte Rathaus aus dem 14. Jahrhundert mit dem Schöffensaal, das Gotische Haus (um 1500) mit der Rossmühle sowie rund 40 Kirchen. Die beiden bedeutendsten Kirchen (Bovenkerk und Buitenkerk) stammen aus dem 14. Jahrhundert. 550 Objekte stehen in der Stadt insgesamt unter Denkmalschutz. Kampen beherbergt unter anderem ein Tabak-Museum, ein Ikonen-Museum, ein städtisches Archiv, einen Stadtbauernhof sowie verschiedene Räumlichkeiten für Dauer- und Wechselausstellungen.

Das alte Rathaus wurde zu einem baulich, inhaltlich und organisatorisch vorbildlichen städtischen Museum umgebaut. Seit März 2009 ist das städtische Museum dort untergebracht. Es liegt direkt in der Fußgängerzone der Altstadt. Einen ersten Eindruck gibt die Webseite www.stedelijkmuseumkampen.nl

Beliebtes Fest im Sommer

Das bekannteste Stadtfest von Kampen sind die Ui(t)-Dagen im Sommer. In der ganzen Altstadt, am Hafen, auf Plätzen und in den Kneipen feiern Einheimische und Besucher dann gemeinsam.

In den vergangenen Jahren haben meist auch Soester an den Ui(t)-Dagen teilgenommen oder das Fest als Gäste besucht.

Seit Oktober 2009 ist Bort Koelewijn Bürgermeister von Kampen.

Sein Büro befindet sich im erst vor wenigen Jahren neu erbauten Rathaus.

Das Gebäude wurde am Burgemeester Berghuisplein 1 errichtet.

 

Kommunikation

Gemeente Kampen
Stadhuis
Postbus 5009
8260 GA Kampen
Nederland


Tel.      00 31 / 38 - 33 9 - 29 99
Fax      00 31 / 38 - 33 9 - 26 55
E-Mail:  info(at)kampen.nl

Ansprechpartnerinnen für Partnerschaften:
Wilma Rutten-Hup / Liane Woning-Penninkhof
Tel.: 00 31 / 38 - 33 9 - 26 01
E-Mail: w.hup(at)kampen.nl bzw. l.woning-penninkhof(at)kampen.nl


In Kampen gibt es eine Stiftung, die sich um die Beziehungen zu den Partnerstädten kümmert:
"Stichting Kampen Internationale Samenwerking"

Internet: www.kampeninternationaal.nl

Email: Secretariaat(at)kampeninternationaal.nl

Vorsitzender der Arbeitsgruppe Soest / Meinerzhagen:    
Teun de Man

E-Mail: tdman(at)home.nl



Internet:www.kampen.nl

Sárospatak ist eine historisch sehr bedeutsame Stadt im Nordosten von Ungarn, unweit der ukrainischen Grenze. Ganz in der Nähe liegt unter anderem auch der weltberühmte Weinort Tokaj. Durch Sárospatak fließt der Bodrog. Von Soest aus sind es ungefähr 1.500 Kilometer Fahrt bis dorthin.

Anläßlich des Internationalen Jahres der Jugend im Jahr 1985 gab es erste Ansätze für Verbindungen nach Ungarn. Jugendliche, Tänzer und andere Sportler aus Soest kamen damals zunächst mit Gleichgesinnten aus der großen ungarischen Industriestadt Miscolc zusammen. Ab 1989 trafen sich erstmals Bürgerinnen und Bürger aus Soest mit Partnern aus Sárospatak. 1994 kam dann eine offizielle Delegation unter Leitung des ungarischen Bürgermeisters nach Soest. Im gleichen Jahr wurde auch der Schüleraustausch weiter belebt und Soester Offizielle besuchten erstmals die ungarische Stadt. Anläßlich des Internationalen Hansetages in Soest im Jahr 1995 wurde die Partnerschaft durch den Austausch der Urkunden förmlich festgehalten.

In der Folgezeit kamen Bürgerinnen und Bürger vor allem bei kulturellen Veranstaltungen (Ausstellungen), bei Schüleraustauschen und bei Stadtfesten zusammen.

Das bekannteste Stadtfest von Sárospatak sind die Zempléner Regionaltage. Zemplén ist der Name der Region rund um Sárospatak. Die Zempléner Regionaltage sind ein großes kulturelles Spektakel mit vielen musikalischen, darstellenden, kulinarischen und anderen Einzelveranstaltungen und Umzügen.
 

Am 3. Oktober 2010 fanden in Sárospatak Kommunalwahlen statt. Dabei wurde János Aros (43) zum neuen Bürgermeister gewählt. Sein Vorgänger Dr.  Richárd Hörcsik hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt.

Übrigens wird in der ungarischen Sprache der Vorname nach dem Nachnamen genannt. In der ungarischen Sprache heißt der neue Bürgermeister also Aros János.

 

Kommunikation

Stadt Sárospatak
Kossuth út 44.
3950 Sárospatak
Magyarorszák / Ungarn

Tel. 00 36 / 47 - 513 240
FAX 00 36 / 47 - 311 404
E-Mail: sarospatak@saraspatak.hu


Internet:www.sarospatak.hu

Die niederländische Stadt Soest wird zwar genauso geschrieben wie unser westfälisches Soest. Im Niederländischen wird die dortige Stadt aber 'Sust' mit kurzem 'u' ausgesprochen. Die Stadt liegt in der Provinz Utrecht, etwa 20 Kilometer nordöstlich von der Stadt Utrecht. Vom westfälischen Soest sind es rund 250 Kilometer bis in die gleichnamige niederländische Stadt.

Im Jahr 1951 sind erstmals Fußballer aus dem hiesigen Soest nach Soest in den Niederlanden gefahren. Dies war der Anfang zu einem Sportaustausch, der - mit zwischenzeitlichen Unterbrechungen - ab 1970 regelmäßig alle zwei Jahre in einer der beiden Städte stattfindet. Inzwischen beteiligen sich auch Musiker an den Begegnungen. Neben den sportlichen Treffen kamen seither auch private Kontakte und Besuche offizieller Delegationen in den Beziehungen zum Tragen. Im Frühjahr 2004 wurde die Partnerschaft zwischen den beiden Städten gleichen Namens durch den Austausch von Urkunden förmlich besiegelt.

Das niederländische Soest ist rund 4.700 Hektar groß und hat 45.000 Einwohner. Im Jahr 2004 feierte die Stadt ihr 975jähriges Bestehen. Sie liegt in einem ausgedehnten Heide- und Dünengebiet, das für Einheimische und Gäste gleichermaßen reizvoll ist und gern besucht wird. Südlich gehört der Ortsteil Soesterberg mit einem ehemaligen Militär-Flugplatz zum Stadtgebiet. Nördlich, gerade außerhalb der Stadt befindet sich die frühere Sommerresidenz des niederländischen Königshauses, Schloß Soestdijk.

Das Rathaus befindet sich am Raadhuisplein 1.

Seit November 2013 ist R.T. Metz Bürgermeister in Soest.

 

Kommunikation

Gemeente Soest
Gemeentehuis
Postbus 2000
3760 CA Soest
Nederland / Niederlande

Tel. 00 31 / 35 -  6 09 - 34 11
Fax 00 31 / 35 -  6 09 - 36 89 
E-Mail: postbus2000(at)soest.nl
 

Ansprechpartnerin für Partnerschaften:
Frau Marlon van Zal
E-Mail:  M.vanZal(at)soest.nl



Internet:www.soest.nl

Strzelce Opolskie liegt in Oberschlesien und gehört zur Woiwodschaft Oppeln. Von Soest fährt man ungefähr 1.000 Kilometer bis dorthin.

Erste Zusammenhänge zwischen der ehemaligen Kreisstadt Groß Strehlitz und Soest reichen zurück in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Damals sollen Polizisten aus Soest in den früheren Grenzkreis von Groß Strehlitz gekommen sein. Später siedelten auch Bürger aus Soest dort. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehört die Stadt unter dem Namen Strzelce Opolskie zu Polen.

Im Jahr 1969 hat die Stadt Soest zunächst eine Patenschaft übernommen - übrigens genauso wie zuvor schon der Kreis Soest für die frühere Kreisstadt Groß Strehlitz. Ehemalige Bewohner von Groß Strehlitz treffen sich regelmäßig in Soest alle zwei Jahre.

Der damalige Vorsitzende des Stadtparlaments von Strzelce Opolskie kam im Jahr 1990 nach Soest, um Kontakte zur Stadt anzuknüpfen. Aus diesem Beginn hat sich eine äußerst lebhafte Partnerschaft auf vielen Gebieten und mit vielen Beteiligten im kulturellem und sportlichen Sektor, durch Schulpartnerschaften, bei Treffen von Feuerwehrleuten, Verwaltungsangehörigen und bei anderen Gelegenheiten entwickelt. Im Rahmen von Schülerbegegnungen wurden Projekte geschaffen, die über die Partnerschaft hinaus große Anerkennung fanden und Preise erhielten.

Anläßlich des Internationalen Hansetages in Soest im Jahr 1995 wurde die Partnerschaft durch den Austausch der Urkunden förmlich dokumentiert.

Das bekannteste Stadtfest von Strzelce Opolskie sind die Strehlitzer Tage Anfang Juni. Bei dieser Gelegenheit kommen Menschen von nah und fern nach Strzelce Opolskie, um bei dem Spektakel mit vielen musikalischen, darstellenden, kulinarischen und anderen Einzelveranstaltungen und Umzügen dabei zu sein.
 

Nach der Kommunalwahl im Herbst 2014 ist Gabriela Puzik zur neuen Vorsitzenden des Rates der polnischen Partnerstadt gewählt worden. Der dortige Stadtrat hat 21 Mitglieder.

Der Leiter der Stadtverwaltung trägt in unserer polnischen Partnerstadt den Titel Bürgermeister. Anläßlich der Kommunalwahl im Jahr 2006 war er erstmals Bürgermeister geworden. Bei den Kommunalwahlen in den Jahren 2010, 2014 und 2018 wurde er wiedergewählt.

Kommunikation

Urzad Miejski w Strzelcach Opolskich
47-100 Strzelce Opolskie
Pl. Mysliwca 1
Polska / Polen


Tel.    00 48 / 77 - 4 04 93 00
Fax    00 48 / 77 - 4 61 22 88
E-Mail: um(at)strzelceopolskie.pl

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung:
Montag 08.00 bis 16.00 Uhr
Dienstag bis Freitag 07.30 bis 15.30 Uhr

Ansprechpartnerin für Partnerschaften:
Lidia Dawid
E-Mail: l.dawid(at)strzelceopolskie.pl



Internet: www.strzelceopolskie.pl

Visby ist eine historisch sehr bedeutsame Hafenstadt auf der schwedischen Insel Gotland. Die Beziehungen zwischen Visby und Soest reichen Jahrhunderte zurück in die gemeinsame Hansezeit. Visby ist rund 1.100 Kilometer von Soest entfernt.

Vor rund 5.000 Jahren siedelten die ersten Menschen in der Gegend von Visby. Im 12. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum der Handels für die gesamte Ostsee. Zur Hansezeit hatte Visby sehr große Bedeutung für den gesamten Handelsverkehr. Auch Soester Kaufleute siedelten dort und betrieben von Visby aus ihre Geschäfte mit anderen Städten im gesamten Ostseeraum, unter anderem auch ins Baltikum und zu Städten in Rußland.

Vor allem aus jener Blütezeit beherbergt Visby noch heute zahlreiche Baudenkmäler und seine Stadtmauer. 1995 wurde die Stadt als schützenswerter Ort in die Liste der Unesco für das Weltkulturerbe aufgenommen. 

Die neuere Geschichte der Beziehungen zwischen den beiden ehemaligen Hansestädten Visby und Soest beginnt unter anderem mit dem ehemaligen Soester Bürgermeister Walter Klemann, der 1975 vom Rat der Stadt zum Abschied ein Geldgeschenk für seine geplante Reise nach Visby erhält. Er soll später dem Hauptausschuß der Stadt Soest über die Möglichkeiten berichten, eine Partnerschaft zu begründen. Ab 1981 gibt es einen Schüleraustausch, den unter anderem die Petri-Pauli-Kirchengemeinde vermittelt hat, die schon länger Kontakte nach Visby unterhält. Auch der Soester Heimat- und Geschichtsverein war bei der Anbahnung der Kontakte vermittelnd tätig.

Anläßlich des Internationalen Hansetages in Soest im Jahr 1995 wurde die Partnerschaft durch den Austausch der Urkunden förmlich dokumentiert. Die Begegnungen von Schülern und die Beziehungen auf kirchlicher Ebene bilden weiter die Schwerpunkte der Partnerschaft.

Das weit über die Hafenstadt hinaus bekannteste Stadtfest von Visby ist die Mittelalter-Woche im August. Bei dieser Gelegenheit kommen Menschen von nah und fern auf die Insel. Mit Umzügen in historischen Kostümen und mit mittelalterlichen Spielen setzen die Einwohner von Visby einen spektakulären und sehenswerten Akzent.

Das Rathaus befindet sich am Klosterplan 2.

Meit Fohlin ist Regionalpräsidentin der Region Gotland.

Kommunikation

Gotland Kommun (Gemeindeverwaltung)
S-621 81 Visby
Sverige / Schweden


Tel. 00 46 / 4 98 – 26 90 00
FAX 00 46 / 4 98 - 21 55 20
Email: gotlands.kommun(at)gotland.se


Ansprechpartner für Internationale Beziehungen:
Bertil Klintbom
Tel. 00 46 / 4 98 - 26 92 40
Email: bertil.klintbom(at)gotland.se  

Internet: www.gotland.se

Ihre Ansprechperson

Frau Julia Waindzoch

Social-Media-Team

j.waindzoch(at)soest.de02921 103-9042AdresseÖffnungszeiten
Rathaus I
Raum: 2.01
Am Vreithof 8
59494 Soest
TagUhrzeit
Montag:08:30 - 12:30 / 14:00 - 16:00
Dienstag:08:30 - 12:30 / 14:00 - 16:00
Mittwoch:08:30 - 12:30 / 14:00 - 16:00
Freitag:08:30 - 12:30

Stadt Soest
Am Vreithof 8
59494 Soest

Telefon:  02921 / 103-0
Fax:         02921 / 103-9999
E-Mail:    post(at)soest.de

Letzte Aktualisierung
25.03.2021 | 14:01 Uhr