Bundestagswahl

Der Deutsche Bundestag ist die Volksvertretung der Bundesrepublik Deutschland und als maßgebliches Gesetzgebungsgremium ihr wichtigstes Organ. Er besteht aus Abgeordneten des deutschen Volkes, die in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl auf vier Jahre gewählt werden.

Die letzte Bundestagswahl fand am 24. September 2017 statt.

Wahlberechtigt sind nach § 12 Abs. 1 des Bundeswahlgesetz alle die am jeweiligen Wahltag:

  • Das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben
  • Seit mindestens 3 Monaten in der Bundesrepublik Deutschland eine Wohnung beziehen
  • Nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind
  • In einem Wählerverzeichnis eingetragen sind

Personen, bei denen die Voraussetzungen nach dem 26. September 2021 eingetreten sind, sind bei der Bundestagswahl nicht wahlberechtigt.

    Ausländische Staatsbürger dürfen bei den Bundestagswahlen nicht abstimmen – EU-Bürger dürfen nur bei Kommunalwahlen mitwählen.

    Dürfen Deutsche im Ausland wählen?

     

    Wahlberechtigt sind nach §12 Abs. 2 des Bundeswahlgesetz alle im Ausland lebenden Deutsche:

    • die nach Vollendung ihres vierzehnten Lebensjahres mindestens drei Monate in der Bundesrepublik eine Wohnung hatten oder sich sonst gewöhnlich aufgehalten haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurückliegt oder
    • aus anderen Gründen persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik erworben haben und von ihnen betroffen sind. Dafür reicht es nicht, zum Beispiel nur deutschsprachige Medien zu konsumieren.

    Das bedeutet, dass deutsche Staatsbürger/-innen, die seit längerer Zeit im Ausland leben und in Deutschland nicht gemeldet sind - also keinen Wohnort in Deutschland bei einer Meldebehörde angegeben haben -, nicht automatisch in ein Wählerverzeichnis aufgenommen werden. Sie müssen ihre Teilnahme an der Bundestagswahl jedes Mal neu beantragen. Entsprechende Formulare werden auf der Homepage des Bundeswahlleiters etwa sechs Monate vor der Bundestagswahl zur Verfügung gestellt.

     

     

    Der deutsche Bundestag wird nach dem Prinzip der "personalisierten Verhältniswahl" gewählt.

    Jede Wählerin und jeder Wähler hat dabei zwei Stimmen:

    Erststimme:
    Mit der Erststimme bestimmen Wähler/-innen, welcher Direktkandidat einen bestimmten Wahlkreis im Bundestag vertritt – einfacher gesagt, wer für sie nach Berlin geht. Dabei gilt das Prinzip: Wer die meisten Erststimmen in einem der 299 Wahlkreise erhalten hat, zieht in den Bundestag ein (relative Mehrheitswahl).

    Zweitstimme:
    Ihre Zweitstimme geben Wähler/-innen für die Landesliste einer Partei ab. Wenn beispielsweise Partei A bundesweit 20 Prozent der Zweitstimmen erhalten hat, stehen ihr 20 Prozent der Sitze im Bundestag zu.

    Momentan besteht der Bundestag aus (mindestens) 598 Abgeordneten. Davon werden 299 direkt in den Wahlkreisen gewählt. Die übrigen 299 werden über die Landeslisten der Parteien gewählt. Entscheidend für die Zusammensetzung des Bundestages sind jedoch die Zweitstimmen-Anteile der einzelnen Parteien.

    Ihre Ansprechpersonen

    Herr Gero Sliwa

    Abteilungsleiter

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    Frau Mechthild Wegener-Roettger

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    Letzte Aktualisierung
    25.03.2021 | 14:01 Uhr