Immobilienmanagement

Das Immobilienmanagement der Stadt Soest kümmert sich um die Unterhaltung der städtischen Gebäude. Darunter fallen die Rathäuser, die Gebäude der Kommunalen Betriebe Soest, die städtischen Schulgebäude, Parkhaus am Leckgadum und Tiefgarage am Bahnhof, VHS-Gebäude, Stadtarchiv und Stadtbücherei, sowie Bau und Unterhaltung von Kindergärten. 

Die Aufgaben des Immobilienmanagements einschließlich des zugehörigen Vermögens sind seit 1. Januar 2009 als eigenbetriebsähnliche Einrichtung "Zentrale Grundstückswirtschaft Soest" (ZGW) organisiert.  Die Kommunalen Betriebe Soest AöR (KBS) sind mit der Betriebsführung beauftragt.

Zu den Dienstleistungen zählen insbesondere:

  1. der Neubau, Umbau, Ausbau und die Instandhaltung von Gebäuden,  sonstigen baulichen Anlagen und Infrastrukturvermögen

  2. die Abwicklung von Grundstücksgeschäften und des sonstigen Vertragswesens im Namen und auf Rechnung der „ZGW"

  3. die An- und Vermietung von Gebäuden, Gebäudeteilen und Grundstücken im Namen und auf Rechnung der „ZGW"

  4. das Energiemanagement für städtische Gebäude

  5. die Gebäudereinigung

  6. Sachversicherung

  7. die baufachliche Beratung der Stadtverwaltung

  8. die Aufstellung des Wirtschaftsplanes und dessen Nachträge

  9. die Aufstellung des Jahresabschlusses, des Lageberichts sowie der Zwischenberichte

  10. das gesamte Rechnungswesen einschließlich Zahlungsverkehr, Kosten- und Leistungsrechnung, Controlling sowie Risikomanagement

  11. die Erstellung des Energieberichts                                                                  

  12. die Durchführung des Einkaufs nach § 3 des Vertrages

  13. die Vorbereitung von Gremiensitzungen der „ZGW" wie Betriebsausschusssitzungen sowie die Vorbereitung von Beschlussvorlagen für Rat und HFA usw. bezüglich der „ZGW"

Weitere Informationen zur Zentralen Grundstückswirtschaft Soest

Nach Gründung der Kommunalen Betriebe Soest AöR mit den betrieblich geprägten Aufgaben des Kommunalbetriebes, des Abwasserwerkes sowie der Abteilung Straßen, Gewässer, Grün sollte eine möglichst effiziente Organisationsform für das Immobilienmanagement gefunden werden. Ziel dabei war die Erzielung von Einspareffekten für den städtischen Haushalt bei mindestens gleichbleibender Qualität der Aufgabenerledigung. Da das städtische Immobilienvermögen aus kommunalrechtlichen Gründen nicht auf die KBS übertragen werden konnte, wurde beabsichtigt, die Aufgaben des Immobilienmanagements einschließlich des zugehörigen Vermögens als eigenbetriebsähnliche Einrichtung zu organisieren und die KBS mit der Betriebsführung zu beauftragen. Damit wird die gewünschte Bündelung der betrieblich geprägten Aufgaben unter dem Dach der KBS ermöglicht, ohne Zuständigkeit und Vermögen aus der städtischen Verantwortung zu entlassen.

Zum 01.01.2009 wurde die eigenbetriebsähnliche Einrichtung „Zentrale Grundstückswirtschaft der Stadt Soest (ZGW)“ gegründet und damit der dritte Abschnitt bei der Neuorganisation der städtischen Verwaltung eingeleitet. 

Gemäß § 1 der Betriebssatzung für die eigenbetriebsähnliche Einrichtung "Zentrale Grundstückswirtschaft der Stadt Soest (ZGW)" vom 12.12.2008 sind Gegenstand und Zweck wie folgt geregelt:

Die im Eigentum der Stadt stehenden und von der Stadt angemieteten Gebäude und Räumlichkeiten einschließlich zugehörigem Grundbesitz sowie die im Eigentum der Stadt stehenden unbebauten, nicht öffentlich gewidmeten Grundstücke werden als organisatorisch und wirtschaftlich selbständige Einrichtung nach der für die Eigenbetriebe geltenden Vorschriften geführt.

Der Zweck des Betriebs ist die bedarfsgerechte Versorgung der Organisationseinheiten und Dienstleistungsbereiche der Stadt Soest (ohne Gesellschaften der Stadt) mit Gebäuden, Räumen und zugehörigen Grundstücken sowie die Verwaltung und Bewirtschaftung der unbebauten, nicht öffentlich gewidmeten Grundstücke für die Stadt unter betriebswirtschaftlich optimierten Bedingungen.

Die im Eigentum der Stadt stehenden und von der Stadt angemieteten Gebäude und Räumlichkeiten einschließlich zugehörigem Grundbesitz sowie die im Eigentum der Stadt stehenden unbebauten, nicht öffentlich gewidmeten Grundstücke werden als organisatorisch und wirtschaftlich eigenständige Einrichtung nach den für die Eigenbetriebe geltenden Vorschriften geführt. Dabei ist zu beachten, dass die Einrichtungsgegenstände in den Gebäuden weiter im Eigentum der Stadt Soest verbleiben und im städtischen Haushalt bilanziert und fortgeschrieben werden.

Zum 01.01.2009 wurden die Mitarbeiter der ehemaligen städtischen Abteilung „Zentrale Gebäudewirtschaft", des Managements der unbebauten Grundstücke und der städtischen Parkhäuser zur KBS übergeleitet. Ein Geschäftsbesorgungsvertrag regelt die von der KBS für die „ZGW" erbrachten kaufmännischen und technischen Dienstleistungen. Zur Erfüllung ihrer vertraglichen Pflichten kann die KBS zuverlässige Dritte verpflichten. Mit dem Dienstleistungsvertrag zwischen der Stadt Soest und den Kommunalen Betrieben Soest AöR (KBS) wurde die Wahrnehmung der für den Betrieb der zum 01.01.2009 gegründeten „ZGW" erforderlichen Dienstleistungen auf die KBS übertragen.  Zu den Dienstleistungen zählen insbesondere:

  1. der Neubau, Umbau, Ausbau und die Instandhaltung von Gebäuden,  sonstigen baulichen Anlagen und Infrastrukturvermögen

  2. die Abwicklung von Grundstücksgeschäften und des sonstigen Vertragswesens im Namen und auf Rechnung der „ZGW"

  3. die An- und Vermietung von Gebäuden, Gebäudeteilen und Grundstücken im Namen und auf Rechnung der „ZGW"

  4. das Energiemanagement für städtische Gebäude

  5. die Gebäudereinigung

  6. Sachversicherung

  7. die baufachliche Beratung der Stadtverwaltung

  8. die Aufstellung des Wirtschaftsplanes und dessen Nachträge

  9. die Aufstellung des Jahresabschlusses, des Lageberichts sowie der Zwischenberichte

  10. das gesamte Rechnungswesen einschließlich Zahlungsverkehr, Kosten- und Leistungsrechnung, Controlling sowie Risikomanagement

  11. die Erstellung des Energieberichts                                                                  

  12. die Durchführung des Einkaufs nach § 3 des Vertrages

  13. die Vorbereitung von Gremiensitzungen der „ZGW" wie Betriebsausschusssitzungen sowie die Vorbereitung von Beschlussvorlagen für Rat und HFA usw. bezüglich der „ZGW"

Nachhaltige CO2-Einsparung

Seit Jahren entwickelt die ZGW der Stadt Soest Konzepte und konkrete Maßnahmen zur langfristigen und nachhaltigen Energieeinsparung. Durch diese nachhaltigen Maßnahmen werden die jährlichen Betriebskosten und der jährliche CO2-Ausstoss minimiert. Konkret wurden schon früh nachhaltige CO2-Einsparungen im Bereich Wärme erreicht:

Jährlich eingespart werden durch den erfolgreichen Betrieb der Gebäudeleittechnik rund  160 t CO2.

Insbesondere durch die Maßnahmen Sanierung Rohrleitungen, Heizkörper, Hydr. Abgleich Altbau Aldegrevergymnasium Sanierung Rohrleitungen, Heizkörper, Hydr. Abgleich Altbau Archigymnasium wurden ab 2009 zusätzlich jährlich eingespart rund   14 t CO2. 

Insbesondere durch die Maßnahmen Komplettsanierung Wiese-Grundschule, Sanierung Heizzentrale Hansa-Realschule, Sanierung Heizzentrale Archigymnasium, werden seit 2010 zusätzlich jährlich eingespart rund 110 t CO2

Die Maßnahmen Sanierung Sportbereich Johannes-Grundschule, Sanierung Stadtbücherei, Sanierung Heizzentrale Pauli-Hauptschule, Sanierung Heizzentrale Bruno-Grundschule, Sanierung Heizzentrale Christian-Rohlfs-Realschule, Sanierung Heizzentrale Pestalozzi-Förderschule, Sanierung Heizzentrale Hellweg-Grundschule, ergaben seit 2011 zusätzlich jährliche EInsparungen von rund 97 t CO2.

Wiese Schule mit Schulhof

Vom September 2009 bis Juli 2011 wurde die Wiese-Grundschule auf der Grundlage der EnEV (Energie-Einsparverordnung) saniert. Das Kostenvolumen betrug 3.900.000 Euro und wurde aus Mitteln des Konjunkturpaketes II finanziert.

Die Sanierung beinhaltet den Sportbereich von September 2009 bis Mai 2010, den Neubau der neuen Mensa von Februar bis Dezember 2010 und den Umbau des Schulgebäudes von August 2010 bis Juli 2011, durch die ZGW (Zentrale Grundstückswirtschaft) Soest.

Die offizielle Wiedereröffnung wurde am Freitag den 09. September 2011 mit einem kleinen Fest gefeiert.

Mensa der Wiese Schule

Vieles hat sich in der Schule verändert, das Gebäude wurde total entkernt. Es stand praktisch nur noch der Rohbau.

Die neue große Glasfront an der Mensa, die viel Tageslicht herein lässt und einen Blick aufs Grüne frei gibt, gestaltet sie hell und freundlich und ist nicht nur ein Bereich der Essensausgabe. Sie bietet den Schüler der offenen Ganztagsgrundschule (OGGS) auch ein Ort zum wohlfühlen und an dem sie ihre Hausaufgaben machen können.

Insgesamt gibt die rund 160 Quadratmeter großen Mensa ca. 100 Schüler ein Platz zum essen.

Dazu wurde auch eine eigene kleine Küche installiert, in der die Mahlzeiten frisch aufbereitet werden.

Klassenraum

Die Klassen- und Gruppenräume für die Kinder wurden umgestaltet. Das Farbkonzept der Wiese gelb, grün und blau, in der Abstimmung mit der Schulleitung, zieht sich von der Mensa, des OGGS- Bereichs bis zum Schulhauptgebäude durch. Selbst der rote Fußboden sorgt für einen zusätzlichen Farbtupfer, der farblich auf die Stühle und Tische abgestimmt ist.

Eine Sanierung stand auch bei den Toilettenräumen und den dazugehörigen Kanäle an. Bei dem Umbau wurde darauf geachtet, dass es im gesamten Erdgeschoss der Mensa, des Sportbereichs und des Schulgebäudes barrierefrei ist, woraus zwei Behindertentoiletten resultierten.

Photovoltaikanlage

Eine neue dezentrale Lüftungsanlage in allen Klassen- und Gruppenräume garantiert für Frischluft  mit einem hohen Lufthygienestandard und trägt zur energetischen Sanierung der Wiese-Grundschule im Rahmen des Konjunkturpaketes II bei. Hierbei kann auf eine komplette Fensterlüftung verzichtet werden. Gleichzeitig gewährt sie eine Wärmerückgewinnung von 80 Prozent und trägt auch hier zur Energieeinsparung bei. Die CO2-Konzentration in der Klassenraumluft wird gesenkt, wodurch sich die Kinder besser konzentrieren können „Die Energiekosten werden voraussichtlich um rund 30 % im Jahr gesenkt", so Wolfgang Ehlers von der Zentralen Grundstückwirtschaft (ZGW) Soest.

Es ist geplant, dass im Zuge der Sanierung Energieeinsparungen im Bereich Strom und Wärme von 45 % erzielt werden. Im einzelnen sollen 80.000 kWh Elektroenergie, 350.000 kWh Wärmeenergie und 250 m³ Wasser pro Jahr eingespart werden.

Bodo Altmann der ZGW Soest, lobte auch die Eltern für das Engagement, die selbst zum Pinsel und zur Farbe gegriffen hatten und den Schulhof neu gestaltet haben.

Es ist alles stressfrei und im geplanten Zeitraum von zwei Jahren fertig geworden, rund 3,9 Millionen € haben die Sanierungsarbeiten gekostet und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

LED für Klassenräume in städtischen Schulen

Die Beleuchtung im Klassenraum ist genauso für Schüler*innen und Lehrer*innen als auch für den Gebäudebetreiber von herausragender Bedeutung. Um hier alle Interessen unter einen Hut zu bekommen, entwickelte die Zentrale Grundstückswirtschaft (ZGW) ein nachhaltiges Modernisierungskonpept für die Klassenraumbeleuchtung unter Beachtung der sich ständig weiterentwickelnden Technik.

In diesem Zusammenhang muss nicht unterschieden werden zwischen großen Sanierungsvarianten oder punktuellen Sanierungen, jedoch sind die Anforderungen [Tafelbeleuchtung etc.] zu berücksichtigen. Die Wirtschaftlichkeit für den Eindsatz von LED-Beleuchtungssystemen ist seit 2017 gegeben. Unterschieden werden muss nur nach Raumarten und Nutzungskonzepten:

• Version 1 – Rasterdecke mit Whiteboard

• Version 2 – Rasterdecke mit Tafel

• Version 3 – geschlossene Decke mit Whiteboard

• Version 4 – geschlossene Decke mit Tafel

• Version 5 – Rasterdecke Flur

• Version 6 – geschlossene Decke Flur

Für alle Varianten hat die ZGW einheitliche Konzepte – Lichtberechnungen zur gleichmäßigen Ausleuchtung pro Raum, LED-Technik, tageslichtabhängige Steuerung, Präsenzmelder im Halbautomatikprinzip - entwickelt. Neben den größeren Sanierungen (wie Sekundarschule und Gesamtschule 2018) saniert die ZGW sukzessive Klassenraumbeleuchtungen in allen städtischen Schulen.

2018 konnten durch die sukzessiven Sanierungen Klassenräume in der Bruno-Grundschule, dem Aldegrevergymnasium und dem Archigymnasium verbessert werden. Diese Verbesserungen sind für die Schüler und Lehrer direkt ablesbar, die Ökologie und der städtische Haushalt profitieren nachhaltig und langfristig. Denn dier Energieeinsparung durch das Förderprojekt beträgt gemäß genormter Berechnung  pro Klassenraum pro Jahr rund 1.300 kWh, das entspricht rund 750 kg kg CO2.

Zahlen und Daten:

  • Bauzeit: Sommerferien 2018

  • Kosten Technische Ausrüstung: 48.000 €

  • Baukosten: 48.000 €

  • Die Maßnahme wird gefördert durch das Bundfesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie durch die Nationale Klimaschutzinitiative.

Neubau eines Klassentraktes
Anbau an ein bestehendes Gebäude der Gesamtschule Soest

Nach einer langen Entwurfsphase und Entwicklung eines Konzeptes zur Erweiterung der Hannah-Arendt Gesamtschule kam es am 27.02.2018 zum ersten Spatenstich der im Rahmen einer kleinen Feier durch den Bürgermeister durchgeführt wurde.

Die Aufgabe bestand darin einen neuen Klassentrakt mit der Unterbringung von acht Schulklassen, vier Lernstudios, zwei Teamarbeitsräumen und zwei Mehrzweckräumen für zwei Jahrgangsstufen an die bestehende Gesamtschule anzubauen. Die Projektzeit zog sich dabei von der Ersten Planung im Jahr 2017 über die Bauausführung vom Februar 2018-Richtfest Juni 2018-Fertigstellung Februar 2019 bis zur Übergabe an die Schulleitung im März 2019.

Es entstand ein zweigeschossiger Anbau aus Betonfertigteilen mit Sandwich-Außenwandelementen. Die neu gewonnene Nutzfläche beträgt 887 m² mit einem umbauten Raum von 4.595 m³. Die Fassade wurde im Sichtbeton gehalten und es wurde ein Flachdach ausgeführt. Große Fensterelemente aus Kunststoff mit Blechverkleidungen in Anthrazit runden die Gestaltung ab.

Um ein bestmöglichstes Lernklima zu erzielen wurde der neue Klassentrakt mit einer kontrollierten Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Fernwärme liefert über Plattenheizkörper Behaglichkeit in den Herbst und Wintermonaten in die Klassen- und Fachräume.

Die Projektkosten belaufen sich auf 2.2 Mio. Euro.

Das Projekt wurde gefördert durch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen und der NRW.BANK im Rahmen der Gute Schule Förderung.

Mit der neu eröffenten Ev. Kindertagesstätte Martin Luther bietet Soest nun jenen Familien eine zusätzliche Tagesbetreuung an, die insbesondere frühmorgens oder abends ihre Kinder in guten Händen wissen möchten.

Der Neubau am Schwarzen Weg wurde durch Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer und Superintendent Dieter Tometten vom Kita-Träger Evangelischer Kirchenkreis Soest am Freitag, 31. August 2018, offiziel in Betrieb genommen.

Er bietet in vier Gruppen insgesamt Platz für 80 Mädchen und Jungen von 0 Jahren bis zur Einschulung. Die Betreuungszeit beginnt montags bis Freitags um 6.30 Uhr und endet um 19 Uhr.

Soest positioninert sich damit als eine von wenigen Städten mit einem derart innovativen und familienfreundlichen Kita-Angebot.

Nachdem am 12. Juni 2017 der Spatenstich für die Kindertagesstätte stattgefunden hatte, betrug die Bauzeit für das Gebäude und den Außenbereich bis zur Fertigstellung im Juli 2018 nur ein gutes Jahr. Die Zentrale Grundstückswirtschaft der Stadt Soest wählte für Wände und das Dach eine Betonfertigteile-Konstruktion, was einen zügigen Baufortschritt ermöglichte. Der Kostenrahmen von 2 Millionen Euro wurde unterschritten.

Trotzdem entstand ein modernes Gebäude, das die Vorgaben der aktuellen Energiesparverordnung einhält und dem Klimafolgenanpassungskonzept der Stadt Soest entspricht. Die Kinder und das Kita-Team profitieren von guten Akustikwerten, modernster Lüftungstechnik und damit guter Raumluft. Für die pädagogische Arbeit stehen vier Gruppenräume mit je einem Nebenraum, ein Mehrzweckraum und zwei Differenzierungsräume zur Verfügung. Außerdem bietet der Bau einen Essraum mit Küche, einen Verwaltungsbereich und ein barrierefreies WC.

Sanierung und Ausbau der Stadtbücherei

Mit dem Thema „Typisch (süd)westfälisch – Energetische Sanierung historischer Gebäude“ bot sich Soest mit seiner historischen Altstadt als Tagungsort für das dritte Klimaschutztreffen der AG Südwestfalen (AGKS) besonders an.

25 Vertreter der südwestfälischen Kommunen aus den Bereichen Denkmalschutz, Gebäudemanagement und Klimaschutz waren vertreten und hörten zunächst Fachvorträge, unter anderem über Fördermöglichkeiten. Am Nachmittag wurde die Sanierung zweier Gebäude vor Ort mit fachkundiger Begleitung besichtigt.

Zeitungsartikel Soester Anzeiger vom 26.11.2013

Zum einen erläuterte Architekt Matthias Hellman die Sanierung eines 1504 erbauten Fachwerkgebäudes in der Jakobistraße. Im Kontrast dazu wurde als weit jüngeres Beispiel der Denkmalpflege die Soester Stadtbücherei besichtigt. Dieses wurde 1969 erbaut und im Jahr 2002 unter Denkmalschutz gestellt. Im Rahmen des Konjunkturpaktes II erfolgten verschiedene Sanierungsmaßnahmen. Architekt Hubert Knippschild (Kommunale Betriebe Soest AöR, Abteilung Immobilienmanagement) erläuterte die Sanierung an Beispielen  wie z.B. der Fassade, den Fenstern und der Beleuchtung. Als Dämmmaterial wurde Schaumglas, ein organisches Material eingesetzt. Die Beleuchtung wurde auf energieeffiziente  LED-Leuchtmittel umgestellt.

Durch die energetische Sanierung wurde eine rund 30%ige Energieeinsparung erzielt. In diesem Rahmen wurde ergänzend ein neuer Anbau errichtet.

Die Fertigstellung der gesamten Maßnahme erfolgte im Oktober 2011.

Hier finden Sie den Zeitungsartikel des Soester Anzeigers vom 26.11.2013.

Fotos folgen.

Ihre Ansprechperson

Herr Tobias Trompeter

Abteilungsleiter

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Donnerstag:08:30 - 12:30 / 14:00 - 17:30
Freitag:08:30 - 12:30
und nach Terminabsprache

Stadt Soest
Am Vreithof 8
59494 Soest

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Fax:         02921 / 103-9999
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Letzte Aktualisierung
25.03.2021 | 14:01 Uhr