Kunstbegegnung mit der Leihgabe „Geist der Gotik“ von Max Schulze-Sölde

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Das Museum Wilhelm Morgner präsentiert derzeit als Leihgabe das Werk „Geist der Gotik“ von Max Schulze-Sölde im Morgnersaal. Am Donnerstag, 14. Juli 2022, bieten Museumsleiterin Dr. Annette Werntze und Margarete Anne Löer eine Kunstbegegnung mit dem Werk an. Die Kurzführung beginnt um 18 Uhr und die Teilnahme ist neben dem üblichen Eintrittspreis von 2 Euro zum Museum kostenlos. Alle Kunstinteressierten sind herzlich eingeladen.

Das Ölgemälde „Geist der Gotik“ stammt aus dem Jahr 1919. Max Schulze-Sölde verarbeitete in den Jahren nach 1918 seine Erfahrungen aus der Kriegsgefangenschaft, aber auch die Eindrücke von den Zerstörungen der Städte und dem Leid der Bevölkerung. Im Laufe der Zeit beschäftigt ihn immer wieder auch die gotische Architektur. 1919 stellt er die ersten beiden von mindestens vier Werken her, die ein gotisches Kirchengebäude in abstrakter Weise darstellen. Ihnen allen gemeinsam ist die Vielzahl der einzelnen Bauelemente, die sich zu einem uneinheitlichen Gebäude einreihen, aber in dem gotischen Grundgedanken alle Richtung Himmel geneigt sind. Bei drei der bekannten Bilder öffnet sich mittig das Kirchenschiff. So wird der Blick bei „Geist der Gotik“ frei auf ein großes gotisches, dreiteiliges Fenster mit einem schattenhaften Kruzifix davor.

Dieses Bild galt als verschollen, bis es unerwartet aus Privatbesitz auftauchte. Zehn Jahre nach der großen Max Schulze-Sölde-Ausstellung im Museum Wilhelm Morgner ist es ein besonderes Ereignis, dieses Bild nun am selben Ort präsentieren zu können. Möglich macht dies der Kunsthandel Henneken aus Bad Iburg, der das Gemälde dem Museum Wilhelm Morgner als Leihgabe zur Verfügung stellt.

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Geist der Gotik.

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Letzte Aktualisierung
25.03.2021 | 14:01 Uhr