Gute Noten für den Bildungsstandort Soest

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Soest bleibt unter Städten vergleichbarer Größe ein Top-Bildungsstandort in Nordrhein-Westfalen. Das hat die aktuelle Studie „Bildungshochburgen“ der Zeitschrift KOMMUNAL und der Contor GmbH ergeben. Im Ranking der mittelgroßen Städte mit 20.000 bis 75.000 Einwohnern erreicht Soest den 12. Platz in NRW. Bundesweit holt Soest in der Wertung der Studie den 78. Platz von 585 Kommunen. Damit zählt Soest zu den besten 15. Prozent des Rankings.

Die Studie betrachtete nicht nur die Schullandschaft der Kommunen, sondern auch Erziehung und Unterricht in Kitas, die Ausbildungs- und Fortbildungsarten, das Studienangebot sowie das lebenslange Lernen. Die Entwicklung dieser Kriterien über mehrere Jahre hinweg sowie der Anteil junger Menschen, die Zahl der Abiturienten, der Schulabbrechenden und der Studierenden spielte in der Analyse ebenfalls eine Rolle.

„Das Bildungsangebot in Soest ist blendend“, sagt Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer zum guten Abschneiden in der Studie. „Wir in Soest wissen das. Aber es ist natürlich immer schön, wenn objektive Analysen dies auch nachweislich bestätigen.“ Die ausgezeichnete Bildungslandschaft trägt zu einer hohen Lebensqualität für die Menschen vor Ort bei. „Und es macht eine Stadt auch zukunftsfest“, ist Dr. Ruthemeyer überzeugt.

Zum Nulltarif ist eine Bildungslandschaft auf diesem Niveau allerdings nicht zu erreichen und auch nicht zu halten. „Die Stadt investiert zum Beispiel fortlaufend in die Substanz der Schulgebäude“, betont Dr. Ruthemeyer. „Hier gibt es keine Fenster, die sich nicht öffnen lassen, oder tropfende Decken.“ Parallel baut die Stadt die Schulen für den absehbar wachsenden Betreuungsbedarf außerhalb des Unterrichts aus, beispielsweise für den Offenen Ganztag. „In diesem Jahr kümmern wir uns in diesem Rahmen beispielsweise um die Petri-Grundschule.“

Darüber hinaus steht ganz aktuell die Digitalisierung der Schulstandorte auf dem Programm. Die Sekundarschule und das Conrad-von-Soest-Gymnasium sind bereits zeitgemäß ausgestattet. Dieses Jahr folgen das Archi- und das Aldegrevergymnasium, anschließend die weiteren Schulen. Dank der Fördermittel von Bund und Land konnten zuletzt auch rund 1500 iPads angeschafft werden, die sowohl den Lehrkräften als auch Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden.

Bildung fängt allerdings auch schon bei Kindern im Vorschulalter an und setzt sich bei Erwachsenen fort. „Innerhalb von drei Jahren haben wir drei zusätzliche Kitas gebaut“, zählt Dr. Ruthemeyer Beispiele für die Investitionen in frühkindliche Bildung auf. Für die in der Erwachsenenbildung engagierte Volkshochschule wird der Umzug an einen modernen, barrierefreien Standort vorbereitet – im geplanten Digitalen Lern- und Arbeitszentrum nördlich des Bahnhofs wird die VHS dann dazu beitragen, dass Erwachsene sich fit für den digitalen Wandel machen können.

„Rat und Verwaltung beschäftigen sich traditionell mit der Weiterentwicklung des Bildungsstandorts und treffen entsprechende Entscheidungen“, fasst der Bürgermeister zusammen. „Wir sind stolz darauf, eine Bildungshochburg zu sein, aber das wollen wir auch bleiben.“

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Letzte Aktualisierung
25.03.2021 | 14:01 Uhr