Vom 31. Mai bis 16. August 2026 präsentiert das Museum Wilhelm Morgner mit Raum Schroth die Ausstellung „I’M CALLING“. Der Videoparcours versammelt ikonische und aktuelle Positionen der internationalen Videokunst und bringt Werke bedeutender Künstler*innen aus mehreren Generationen zusammen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der menschliche Körper: als Ausdrucksträger, Rückzugsort, Medium und Projektionsfläche gesellschaftlicher Fragen. Die gezeigten Arbeiten beschäftigen sich mit Identität, Wahrnehmung, Geschlechterrollen, Verletzlichkeit und gesellschaftlichen Umbrüchen. Dabei verbinden sie historische Videoarbeiten seit den späten 1960er Jahren mit zeitgenössischen Positionen.
Der Titel „I’M CALLING“ verweist auf das Rufen nach Resonanz, auf Protest, Sehnsucht und Kommunikation. Die Ausstellung versteht Videokunst als unmittelbare, persönliche und oft körperliche Ausdrucksform. Viele Arbeiten treten in direkten Dialog mit der Kamera und eröffnen intensive Perspektiven auf das Verhältnis von Körper, Öffentlichkeit und medialer Präsenz.
Gezeigt werden Werke von:
- Ulay / Marina Abramović
- Skip Arnold
- Louisa Clement
- Phoebe Collings-James
- Ulrike Rosenbach
- Marianna Simnett
- Robert Smithson
- VALIE EXPORT
- Emma Hoette
- Nigel Rolfe
- Renate Weh
Die Ausstellung steht im Dialog mit den Präsentationen „Renate Weh: Welcome back!“ sowie dem Wilhelm Morgner-Preis für experimentelle Kunst 1969 und verbindet historische wie aktuelle Fragen experimenteller Kunstpraxis.
Eröffnung
Sonntag, 31. Mai 2026, 11 Uhr
Eintritt frei
Veranstaltungsprogramm
Begleitend zur Ausstellung finden Führungen, Workshops, Vorträge, Diskussionen und ein langer Abend der Videokunst statt.
Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 13 bis 17 Uhr
Donnerstag: 13 bis 19 Uhr
Samstag und Sonntag: 11 bis 17 Uhr