Umgestaltung von Potsdamer Platz und Jakobistraße

Nach dem Baustart am 5. Januar 2026 werden die Abschnitte Potsdamer Platz über Jakobistraße und Puppenstraße bis Petristraße in mehren Bauabschnitten nacheinander umgesetzt. Diese Strecke soll bis zur Kirmes 2026 abgeschlossen sein. Der Bereich Hospitalgasse/Marktstraße folgt voraussichtlich 2027. Die Sanierung ist Teil des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) und wird mit Mitteln der Städtebauförderung von Bund und Land gefördert.

Aktuelles

24. Juli 2026: Der 3. Bauabschnitt der Jakobistraße zwischen Isenacker und Puppenstraße ist seit dem heutigen Freitag fertig. Zur offiziellen Freigabe trafen sich Bürgermeister Marcus Schiffer und Vertreterinnen und Vertreter von Rat und Verwaltung vor Ort. Der 4. Bauabschnitt, der die Kreuzung Jakobistraße und Puppenstraße umfasst, soll voraussichtlich Ende August fertig werden. 


18. Juni: Nach rund sechs Wochen Bauzeit hat auch der zweite Bauabschnitt an der Jakobistraße sein neues Gesicht erhalten. Bürgermeister Marcus Schiffer verkündete am Donnerstag, 18. Juni 2026, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung die offizielle Freigabe des Straßenabschnitts zwischen Potsdamer Platz und Isenacker. Ab Freitag, 19. Juni, wird die Neugestaltung im 3. Bauabschnitt bis zur Einmündung der Puppenstraße fortgesetzt. 


27. Mai: Im 2. Bauabschnitt zwischen Potsdamer Platz und Isenacker haben die Pflasterarbeiten im Gehwegbereich begonnen. 


11.Mai 2026: Nach rund fünf Monaten Bauzeit ist der erste Bauabschnitt der Neugestaltung zwischen Marktstraße und Potsdamer Platz abgeschlossen. Der Potsdamer Platz wird am 11. Mai 2026 mittags wieder für den Verkehr freigegeben. Auch die neu gestalteten Gehwege sind wieder nutzbar. Bis zum 31. Mai bleiben sie jedoch durch Absperrbaken geschützt, damit das frische Pflaster nicht beschädigt wird.

Auf dem Potsdamer Platz wurde sogenannter Prägeasphalt eingebaut. Dabei wird ein Pflastermuster in den noch warmen Asphalt eingeprägt. So entsteht die Optik eines gepflasterten Platzes bei gleichzeitig hoher Belastbarkeit für den täglichen Bus und Fahrzeugverkehr.

Mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts beginnt gleichzeitig die nächste Bauphase. Dafür wird die Jakobistraße zwischen Potsdamer Platz und Isenacker ab dem 11. Mai bis voraussichtlich 30. Juni 2026 gesperrt.


Am 9. Mai beteiligt sich die Stadt Soest am bundesweiten Tag der Städtebauförderung unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“. Angeboten werden zwei Baustellenführungen am Potsdamer Platz um 11.30 Uhr und um 14 Uhr. Mitarbeitende der Stadt sowie das Ingenieurbüro Baumgarten informieren über Planung, Umsetzung und Ziele der Neugestaltung. Treffpunkt ist am Eingang des Rathauses III.

Die Arbeiten am Prägeasphalt auf dem Potsdamer Platz sind abgeschlossen. Für die Oberfläche wurde rund 230 Grad heißer Gussasphalt verarbeitet und mit Henauer Quarzit veredelt. Mithilfe von Stahlschablonen entstand anschließend das typische Pflastermuster. Die Fläche verbindet damit die Optik von Pflaster mit der Widerstandsfähigkeit von Asphalt.

Hier geht es zum Video zu den Arbeiten.


7. April 2026: Die beauftragte Fachfirma hat mit dem Einbau der Naturpflastersteine begonnen. Zunächst werden die Rahmen und Bordsteinkanten gesetzt. Anschließend folgt das Pflaster in den Gehwegbereichen. Die Asphaltierung der Fahrspuren sowie das Aufbringen des Prägeasphalts ist für Anfang Mai vorgesehen. 


2. März 2026: Im Rahmen der laufenden Baumaßnahme „Potsdamer Platz“ kommt es zu einer Anpassung der vorgesehenen Bauzeit. Aufgrund der, im Vergleich zu den letzten Jahren, länger anhaltenden Frostperioden und dem vergleichsweisen starken Schneefall wurden gewisse Arbeiten der Stadtwerke Soest beeinträchtigt. Darüber hinaus hatte sich bei den Erdaushubarbeiten herausgestellt, dass der Boden keine ausreichende Standfestigkeit aufwies. Um eine solide Grundlage für die Leitungen und die neue Oberfläche zu erreichen, musste der Boden ausgetauscht werden. Damit wurde verhindert, dass es nach kurzer Zeit zu Absackungen kommen würde. Das voraussichtliche Ende des 1. Bauabschnitts der Baumaßnahme ist nun der 11.05.2026.


Februar 2026: Während der gesamten Baumaßnahmen für das ISEK ist die Stadtarchäologie für die archäologische Dokumentation zuständig. Um keinerlei Bauverzögerung zu verursachen führt die Stadtarchäologie die Untersuchungen baubegleitend durch. Schon im ersten Bauabschnitt kamen spannende Ergebnisse heraus: Der Potsdamer Platz scheint bereits im Mittelalter gepflastert gewesen zu sein, was vermutlich mit seiner infrastrukturell zentralen Lage zu erklären ist.


5. Januar 2026: Der Baustart erfolgte plangerecht am 5. Januar 2026 durch Bürgermeister Marcus Schiffer sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Rat, Verwaltung und von den beteiligten Planungs- und Bauunternehmen.

Weitergehende Informationen

Die Neugestaltung von Altstadtstraßen führt im 4. Bauabschnitt zu einer Vollsperrung der Kreuzung Jakobistraße / Puppenstraße ab Mittwoch, 22. Juli 2026, bis voraussichtlich Ende August.

Der gesperrte Bereich reicht an der Puppenstraße bis zu der Einmündung der Petristraße. Die betroffenen Gewerbebetriebe bleiben fußläufig erreichbar. 

Damit ist die Durchfahrt vom Jakobitor stadteinwärts nicht mehr möglich. Der Verkehr vom Jakobitor in Potsdamer Platz wird ab Jakobitor großräumig über die Straßen Dasselwall, Brunowall, Grandwegertor, Bischofstraße und Thomästraße umgeleitet.

Für den Verkehr in Richtung Petristraße/Höggenstraße wird die Marktstraße als Einbahnstraße von der Jakobistraße zur Höggenstraße geöffnet. Die Fußgängerzone an der Marktstraße wird entsprechend aufgehoben. Zum Schutz des Fußverkehrs gilt in diesem Bereich eine Höchstgeschwindigkeit auf 10 km/h und es wird ein Notweg eingerichtet. Im Bereich zwischen Höggenstraße und Petristraße ist Begegnungsverkehr möglich. Dabei hat der Verkehr von der Marktstraße in Fahrtrichtung Petristraße Vorrang vor dem Gegenverkehr. 

Die Hospitalgasse ist im angegebenen Zeitraum eine Sackgasse, die vom Potsdamer Platz aus erreichbar bleibt. Hier gelten dann aufgrund des Begegnungsverkehrs absolute Halteverbote. 

Der Potsdamer Platz wird täglich von vielen Menschen genutzt – zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto und mit dem Bus. Deshalb braucht der Platz eine Oberfläche, die stark belastbar ist, aber gleichzeitig einladend und übersichtlich wirkt.

Technisch notwendig ist ein besonders robuster Asphalt, der dem Busverkehr dauerhaft standhält. Gestalterisch wünscht sich die Stadt jedoch eine Oberfläche, die eher an Pflaster erinnert. Pflaster macht deutlich: Hier handelt es sich nicht um eine klassische Straße, sondern um einen Platz, den alle Verkehrsteilnehmer gemeinsam nutzen – nach dem sogenannten Shared-Space-Prinzip.

Ein guter Kompromiss ist der sogenannte Prägeasphalt. Dabei wird nach dem Einbau des Asphalts ein Pflastermuster in den noch warmen Belag eingeprägt. So entsteht die Optik eines gepflasterten Platzes bei gleichzeitig hoher Belastbarkeit.

Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass diese Bauweise auch bei starkem Busverkehr zuverlässig funktioniert. Zwar ist der Bau etwas aufwendiger, die Kosten sind jedoch eingeplant und durch Fördermittel abgesichert.


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Letzte Aktualisierung
19.08.2026 | 07:42 Uhr