Gedenkveranstaltung zum Novemberpogrom in diesem Jahr 200 Jahre nach Einweihung der Soester Synagoge
Thomästraße in eine Sammelbaracke am Weslarner Weg umgesiedelt. Von hier aus folgte am 28. Juli 1942 ihre Deportation nach Theresienstadt. Soest konnte den traurigen Ruhm einer „judenfreien Stadt“ beanspruchen. Wenige Deportierte überlebten, und noch weniger kamen zurück. Eine jüdische Gemeinde gibt es hier nicht [...] Vertreter der jüdischen Kultusgemeinde, der christlichen Gemeinden, der Stadt sowie Bürgerinnen und Bürger treffen sich in diesem Jahr am 10. November um 16 Uhr in der Osthofenstraße am Ort der einstigen Synagoge und gehen dann zum jüdischen Friedhof und zum Osthofenfriedhof. 2022 bietet der 200. Jahrestag [...] Rückblick auf die Geschichte der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in Soest. Die Spuren jüdischen Lebens reichen zurück bis zur Frühzeit der Stadtkommune. Seit Mitte des 13. Jahrhunderts sind Juden auch namentlich nachweisbar, und ihre Zahl wuchs. Das änderte sich, als ihnen die große Pest 1348/50
Letzte Änderung: 08.11.2022