FAQ-Liste Allerheiligenkirmes 2021 und Corona

Die wichtigsten Fragen und Antworten

Stand: 19.10.2021

Findet die AHK 2021 statt?

Die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes NRW lässt die Durchführung der Kirmes zu. Deshalb setzt die Stadt Soest die Planungen derzeit fort. Ob die Kirmes tatsächlich durchgeführt werden wird, lässt sich mit absoluter Sicherheit erst am Tag vor der Kirmeseröffnung sagen, wenn feststeht, ob die dann geltende Corona-Rechtslage Großveranstaltungen erlaubt. Diese Rechtslage lässt sich aber noch nicht vorhersehen, denn die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes NRW gilt nur bis zum 29. Oktober 2021.

Weshalb soll die Kirmes 2021 stattfinden, wo doch die Kirmes 2020 abgesagt wurde?

Im Jahr 2020 waren Großveranstaltungen wie die Kirmes bereits im August bis mindestens 30. Oktober verboten und eine Verlängerung dieses Verbotes war wahrscheinlich. Deshalb hatte die Stadt die Planung der Kirmes bereits im Sommer 2020 gestoppt. Außerdem gab es 2020 noch keinen Impfstoff und damit auch keinen Schutz gegen Covid-19.

Ist die Durchführung der Kirmes 2021 wegen der Corona-Pandemie nicht viel zu gefährlich?

Die Landesregierung NRW hält Kirmessen und Volksfeste für durchführbar, wenn auf dem Veranstaltungsgelände die 3G-Regelt gilt. Sie glaubt, dass bei Beachtung der wesentlichen Elemente des Hygieneschutzes die Durchführung dieser Veranstaltungen verantwortbar ist.

Wird das Kirmesgelände abgesperrt?

Nein. Das Kirmesgelände ist die Altstadt mit mehr als 100 Zugängen in Gassen und Straßen. Dieses Gelände lässt sich im Gegensatz zu einem Veranstaltungsplatz nicht absperren, zumal auf dem Kirmesgelände auch Menschen wohnen, arbeiten, in den Geschäften einkaufen oder andere Erledigungen machen wie z.B. Arztbesuche.

Weshalb wird die Allerheiligenkirmes nicht ausnahmsweise auf einem abgesperrten Platz veranstaltet?

Die Allerheiligenkirmes ist traditionell eine Altstadt-Kirmes. Ihr wichtigstes Merkmal ist es, dass die Karussells und Buden zwischen den Häusern auf Straßen und Plätzen stattfindet. Deshalb kann man nicht auf einen Platz umziehen, das wäre keine Allerheiligenkirmes mehr. Es gibt auch in ganz Soest keinen Platz, der dafür groß genug wäre.

Gibt es eine Obergrenze für die Besucherinnen und Besucher der Allerheiligenkirmes?

Nein. Eine Besucherbegrenzung ließe sich nur umsetzen, wenn das Kirmesgelände komplett abgesperrt werden würde und es an allen Eingängen Kontrollen gäbe. Dies lässt sich bei der Allerheiligenkirmes nicht umsetzen. Die Corona-Schutzverordnung verlangt bei Großveranstaltungen auch keine Besucherbegrenzung. Sollte für den Veranstaltungszeitraum der Kirmes Anfang November eine Besucherbegrenzung verlangt werden, ist die Kirmes nicht durchführbar.

Welche Schutz- oder Hygiene-Regeln werden auf der Kirmes 2021 gelten?

Das lässt sich mit absoluter Sicherheit erst sagen, wenn die Corona-Schutzverordnung für den Veranstaltungszeitraum Anfang November bekannt ist. Die aktuelle Verordnung gilt nur bis zum 29. Oktober 2021 und sieht vor, dass Besucherinnen und Besucher auf dem Kirmesgelände die 3G-Voraussetzungen erfüllen müssen. Das bedeutet, sie müssen nachweisen können, dass sie entweder vollständig geimpft sind oder bereits von einer Corona-Infektion genesen oder innerhalb der zurückliegenden 48 Stunden negativ getestet wurden. Außerdem gilt eine Maskenempfehlung für das Gelände.

Welche Corona-Kontrollen wird es auf der Allerheiligenkirmes geben?

Nach derzeitiger Rechtslage (Corona-Schutzverordnung des Landes NRW, gültig bis 29. Oktober 2021) wird es Stichpunktkontrollen geben, ob die 3G-Regeln erfüllt sind. Für Getestete Personen reicht ein Schnelltest aus, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Diese Kontrollen werden Mitarbeitende des städtischen Ordnungsamtes durchführen. Besucherinnen und Besucher, die kontrolliert wurden und die Voraussetzungen erfüllen, erhalten als sichtbares Zeichen ein farbiges Armbändchen. Für jeden Kirmestag wird ein Armband mit unterschiedlicher Farbe ausgegeben werden.

Was tut die Stadt gegen Corona-Infektionen auf der Kirmes?

Zunächst einmal wird aus heutiger Sicht für alle Besucherinnen und Besucher der Kirmes die 3G-Regel sowie eine Maskenempfehlung auf dem Kirmesgelände gelten. Die Einhaltung dieser Vorschrift wird stichprobenartig kontrolliert werden. Außerdem hat die Stadt ein besonderes Impfangebot gemacht: Am Samstag, 25. September 2021, fand eine Impf-Aktion auf dem nördlichen Petrikirchhof statt. Teilnehmende konnten so dafür sorgen, dass sie pünktlich zum Kirmesstart einen vollständigen Impfschutz haben werden. 

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Letzte Aktualisierung
25.10.2021 | 10:12 Uhr