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Aktuelles

Kommunale Betriebe Soest kontrollieren Biotonnen

Mitarbeiter der Kommunalen Betriebe Soest AöR (KBS) werden ab Anfang
Februar Biotonnen auf Fehlwürfe kontrollieren. Hintergrund dieser Maßnahme ist
eine Aufforderung durch den Kreis Soest als Betreiber der Kompostanlagen, dass die
Kommunen weiterhin Kontrollen zur Verbesserung / Absicherung der Sortierqualität
in den Biotonnen durchführen.
Der Biotonnen-Check geschieht im Rahmen der üblichen Biomüll-Abfuhr. Entdecken
die Mitarbeiter falsch befüllte Tonnen, werden diese nicht geleert. Stattdessen
bekommen die Tonnen einen Hinweisaufkleber. Darauf steht, weshalb die Tonne
nicht geleert wurde und was die Betroffenen nun unternehmen können.

  • Die falschen Abfälle können bis zur nächsten Bio-Müll-Abfuhr aussortiert werden
  • oder der Inhalt der Bio-Tonne wird über die Restmülltonne entsorgt.
  • oder als dritte Möglichkeit kann die Bio-Tonne kostenpflichtig bei der Restmüllabfuhr geleert werden.
    In diesem Fall müssen sich die Benutzer vorher beim Kommunalbetrieb melden.

Grüne Tonnen, die immer wieder falsch befüllt werden, zieht der Kommunalbetrieb
notfalls ab und ersetzt sie – ebenfalls kostenpflichtig - durch Restmülltonnen.
Welche Abfälle dürfen in die Bio-Tonne, welche auf keinen Fall? Der Abfallkalender
enthält bereits diese Hinweise. Sie sind auch im Internet (www.soest.de im Bereich
„Bürgerservice“, Rubrik „Kommunale Betriebe Soest AöR“, „Abfallwirtschaft“) zu
finden.
Die zentrale Botschaft lautet: In die Bio-Tonne gehören nur kompostierbare Abfälle.
Das sind:

  • Küchenabfälle wie Gemüse-, Salat- und Obstreste, verdorbene

Nahrungsmittel (ohne Verpackung), Speisereste (auch gekocht)

  • Gartenabfälle wie Blumen, Rasenschnitt, Laub
  • Zum Einwickeln können Zeitungspapier oder Papiertüten verwendet werden.

Nicht in die Grüne Tonne dürfen:

  • Müllbeutel und Tragetaschen aus Kunststoff, auch keine kompostierbaren Bio-

Folienbeutel, weil diese sich in den Kompostanlagen nicht schnell genug
zersetzen und deshalb trotzdem aussortiert werden müssen.

  • Kunststoffverpackungen
  • Restmüll wie Windeln, Katzenstreu, Hundekot, Zigarettenkippen, Ofenasche
  • Glas
  • Bauschutt.

„Es gab in den vergangenen Jahren bereits verschiedene Maßnahmen, um die
Sortierqualität der Biotonnen zu verbessern, und wir sind auf einem guten Weg.
Dennoch muss weiterhin auf eine gute Sortierung geachtet werden“, sagt Rainer
Wolf, Mitarbeiter der Kommunalen Betriebe Soest. Nur durch möglichst wenige
Fremdstoffe in der Biotonne können Komposte erzeugt werden, die sich auch als
Bodenverbesserungsmittel eignen.
Wer Fragen zum Befüllen oder Sauberhalten der Bio-Tonne hat, kann sich an das
Abfall-Servicetelefon der ESG des Kreises Soest wenden (02921/353-111) oder auf
der Internetseite www.esg-kreis-soest.de nachsehen.