Startseite Stadtplan Impressum
RSS abonnieren Tweet me An Facebook senden

Bürgerinnen und Bürger können Standorte für zusätzliche Fahrradbügel in der Stadt vorschlagen

Wer in Soest mit dem Fahrrad unterwegs ist, benötigt unter anderem vernünftige Fahrradabstellplätze an gut besuchten Orten. Solche Fahrradständer gibt es zwar bereits vielerorts in der Stadt, aber die Verwaltung möchte mit Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger noch einmal zulegen. Aus diesem Grund ist das Projekt „100 Fahrradbügel für Soest“ gestartet. In einem ersten Schritt können die Bürgerinnen und Bürger sich beteiligen und Wunsch-Standorte für zusätzliche Fahrradbügel im Stadtgebiet vorschlagen. Die Beteiligung läuft noch bis zum 14. Dezember 2020 um 8 Uhr.

„Das Fahrrad ist schon heute ein gern genutztes Verkehrsmittel in Soest“, betont Matthias Abel, Technischer Beigeordneter der Stadt. „Aber an vielen Stellen im Stadtgebiet fehlen noch weitere Abstellmöglichkeiten.“ Der 2016 durch den Rat beschlossene Verkehrsentwicklungsplan (VEP) sieht deshalb die Einrichtung weiterer Stellplätze vor. Matthias Abel: „Wir möchten den Fahrradfahrenden die Möglichkeit geben, sich aktiv bei der Auswahl der Standorte für Fahrradbügel zu beteiligen.“

Und so funktioniert das Mitmachen: Auf der Website www.mitdenken-soest.de ist in der Rubrik „Beteiligen“ das Projekt „100 Fahrradbügel für Soest“ aufgeführt. Jeder kann dort verschieden Standorte im Soester Stadtgebiet im öffentlichen Raum für neue Fahrradbügel oder für eine Erweiterung bestehender Abstellanlagen benennen. Die bereits vorgeschlagenen Standorte von anderen Bürgerinnen und Bürgern können außerdem zusätzlich bewertet werden. Ausgenommen sind allerdings Standorte in der Innenstadt, weil hierzu ein weiteres Projekt geplant ist - ebenfalls mit einer Bürgerbeteiligung Anfang des kommenden Jahres.

„Unser Ziel ist es, die neuen Bügel zeitnah bis zur neuen Fahrradsaison im Frühjahr 2021 aufzustellen“, erläutert Lena Fehrmann, städtische Verkehrsplanerin. Selbstverständlich müssen die Vorschläge geprüft werden – beispielsweise
daraufhin, ob in direkter Nähe bereits Abstellanlagen geplant sind, ob die Stadt überhaupt Zugriff auf das Grundstück hat und inwieweit frei zu haltende Rettungswege betroffen sind. „Die Ergebnisse der Beteiligung werden nach Beendigung und Auswertung der Beteiligung auf der mitdenken-soest Seite veröffentlicht“, kündigt Lena Fehrmann an.