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Archi-Schülerinnen und -Schüler bauen einen 3D-Drucker im StadtLABOR

3D-Druck ist faszinierend. Die Möglichkeit, zerbrochene Teile neu drucken zu lassen oder sogar einen eigenen Entwurf umzusetzen, interessiert nicht nur Industrieunternehmen. Auch für Schulen sind 3D-Drucker interessante Lernobjekte. Das Archigymnasium ging jetzt noch einen Schritt über das Benutzen eines 3D-Druckers hinaus: Schülerinnen und Schüler der Forscher- & Tüftler-AG und der Informatik-AG bauten selber ein Gerät. Als Werkstatt stellte sich das StadtLABOR der Stadt Soest zur Verfügung.

In Kooperation mit Patrik Sauermann von Kleegräfe Elektroinstallation und dem zdi-Netzwerk des Kreises Soest stellte die Schülergruppe in zwei Tagen einen voll funktionsfähigen und unterrichtstauglichen 3D-Drucker her. „Am besten lernt man doch durchs Selbermachen. Und hier geht es darum, aus mehr als 100 Einzelteilen inklusive aller Sicherheitseinrichtungen einen Drucker zu bauen, den wir auch in zukünftigen Projekten einsetzen können“, erläutert Patrick Schnell, einer der verantwortlichen Lehrer des Archigymnasiums. Ein besonderes Erlebnis war dieser Workshop auch, weil mit Patrik Sauerland ein passionierter 3D-Drucker und Elektriker gewonnen werden konnte, der den Schülerinnen und Schülern Praxiswissen aus der Berufswelt vermitteln konnte. „Für ein solches Querschnittsprojekt ist das StadtLABOR genau der richtige Ort. Ich bin richtig gespannt auf die Ideen der Schülerinnen und Schüler. Schließlich wollen wir auch in Zukunft 3D-Workshops anbieten“, ergänzt Dr. Hanna Hinrichs, die Leiterin des StadtLABORS.

Die Arbeit mit einem 3D-Drucker schult das räumliche Vorstellungsvermögen, indem Modelle zunächst am PC in 2D entworfen und später durch den Drucker in 3D gedruckt werden. Dabei muss der Entwurf kein Selbstzweck sein: Braucht man beispielsweise für ein Schulprojekt ein besonderes Bauteil, kann dies im Informatikunterricht hergestellt werden. So werden Projekte umsetzbar, die vorher nicht denkbar waren.