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Große Zahl von Briefwahl-Anträgen führt zu verlängerter Bearbeitungszeit

Das Wahlamt der Stadt Soest hatte aufgrund der Corona-Pandemie bereits damit gerechnet, dass sich der Trend zur Briefwahl für die bevorstehende Kommunalwahl noch einmal verstärkt. Es gehen nun aber so viele Briefwahl-Anträge beim Wahlamt im Rathaus ein, dass es trotz zusätzlich aufgebauter Personalkapazitäten zu längeren Bearbeitungszeiten als bei den Wahlen in früheren Jahren kommt.
Die Verwaltung bittet die Wählerinnen und Wähler dafür um Verständnis.

„Alle Antragsteller werden rechtzeitig vor dem Ende der Frist ihre Wahlunterlagen erhalten“, betont Gero Sliwa vom Wahlamt der Stadt. Zurzeit werden 300 bis 500 Anträge pro Tag abgearbeitet. Trotzdem kann sich die Bearbeitungsdauer auf bis zu eine Woche verlängern.

Für viele Briefwählerinnen und Briefwähler dürfte diese Verzögerung unproblematisch sein. Wer allerdings kurzfristig die Briefwahl nutzen möchte, weil beispielsweise eine Reise kurz bevorsteht, kann die Zustellung der Briefwahlunterlagen möglicherweise nicht abwarten.
Für diesen Personenkreis rät Gero Sliwa: „Nutzen Sie die Möglichkeit, ihre Briefwahl direkt im Blauen Saal des Rathauses durchzuführen.“
Bis zum 11. September 2020 um 18.00 Uhr können Wählerinnen und Wähler gegen Vorlage der Wahlbenachrichtigung oder des Personalausweises die Briefwahlunterlagen persönlich im Blauen Saal abholen - und bei Wunsch gern dort direkt wählen. „Natürlich können Sie auch die Unterlagen mit nach Hause nehmen, dort ausfüllen und dann an die Stadt Soest schicken“, erklärt Gero Sliwa.

Das Wahlbüro im Blauen Saal ist geöffnet montags und dienstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs und freitags von 8 bis 12.30 Uhr und donnerstags 8 bis 18 Uhr. Im Blauen Saal sind die jeweils geltenden Coronavirus-Schutzvorkehrungen zu beachten.