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Stadt Soest gibt zur Kommunalwahl Broschüre in Leichter Sprache heraus

Die deutsche Sprache ist für Menschen mit Behinderungen, mit Lernschwierigkeiten, für manche Ältere oder für Personen mit ausländischen Wurzeln oft schwer zu verstehen. Damit alle Bürgerinnen und Bürger sich informieren und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, gibt es die sogenannte „Leichte Sprache“. Sie verzichtet auf schwierige Fach- und Fremdwörter, benutzt kurze Sätze mit einfachem Satzbau.

Die Stadt Soest gibt schon seit mehreren Jahren Broschüren in Leichter Sprache heraus, in denen die Arbeit und die Dienstleistungen der Verwaltung erklärt werden. Die jüngste Ausgabe dieser Reihe befasst sich nun aus aktuellem Anlass mit der bevorstehenden Kommunalwahl. „Einfach wählen gehen“ lautet der Titel. Zahlreiche Sozialeinrichtungen sind bereits mit diesen Heften versorgt worden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger finden die Broschüre darüber hinaus als pdf-Fassung auf www.soest.de in der Rubrik „Kommunalwahl 2020“.

Wie funktioniert eine Wahl? Was macht ein Stadt-Rat, was arbeitet ein BürgerMeister? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das 28-seitige Heft in verständlicher Form. Die Stadt folgt damit einem Ratsbeschluss, zur Kommunalwahl ein Informationsangebot in Leichter Sprache vorzulegen.

Entstanden ist die Broschüre in enger Zusammenarbeit der Integrationsbeauftragten Judith Szeili mit dem Wahlamt der Stadt Soest und der Agentur „leicht ist klar – Büro für Leichte Sprache“. Sie begleitet die Stadt schon seit Jahren bei dem Erstellen von Informationen in Leichter Sprache. „Unser Ziel ist es, die Teilhabe aller Soesterinnen und Soester zu fördern, und in diesem konkreten Fall natürlich auch, zu einer möglichst großen Wahlbeteiligung beizutragen“, erklärt Meinhard Esser, Fachbereichsleiter Jugend und Soziales der Stadt Soest.

Die Broschüre ist in einer ersten Auflage von 200 Exemplaren erschienen und an unterschiedliche Sozialeinrichtungen verteilt worden. Allerdings war die Resonanz so gut, dass diese erste Auflage bereits vergriffen ist. „Wir werden eine zweite Auflage nachdrucken,“ kündigt Meinhard Esser an. Auch in den Wahllokalen werden am Wahltag 13. September Exemplare ausliegen.