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Neue Obstbäume entlang der Wirtschaftswege auf den Ortsteilen

Zum gewohnten Bild der Bördelandschaft gehören die Obstbäume am Rand der Wirtschaftswege. Allerdings existieren auch zahlreiche Lücken in diesen Baumreihen. Viele „Löcher“ werden nun geschlossen oder ganze Reihen neu angelegt: Die Kommunalen Betriebe Soest AöR (KBS) pflanzen 250 Apfel-, Kirsch-, und Pflaumenbäume am Wegesrand sowie zusätzlich 50 Laubbäume. Dabei handelt es sich vor allem um Ersatzpflanzungen für die Bäume, welche 2018 durch den Sturm Friederike an anderer Stelle im Stadtgebiet umgeknickt oder entwurzelt worden waren.

Ernst Wilhelm Romberg, Baumkontrolleur der KBS, ist zurzeit auf den Ortsteilen unterwegs und markiert die Stellen, an denen die neuen Bäume gepflanzt werden sollen, durch Holzpfähle. Es handelt sich ausnahmslos um städtische Flächen. Die Standorte sind trotzdem nicht beliebig ausgesucht worden, sondern es gab einigen Abstimmungsbedarf, wie er erklärt: „Wir haben zuerst mögliche Standorte gesucht und dann mit den Ortsvorstehern und den Landwirten besprochen, welche Stellen tatsächlich geeignet sind.“ Nicht jede Lücke in einer Baumreihe,
die sich auf den ersten Blick für Neupflanzungen anbietet, kann problemlos geschlossen werden, weil vielerorts Fahr- und Rangierwege für die landwirtschaftlichen Fahrzeuge frei bleiben müssen. Bei den Neuanpflanzungen berücksichtigen die KBS nun außerdem Abstände von 20 Metern von Baum zu Baum.

Während das Pflanzen der Bäume auch von beauftragten Gartenbetrieben ausgeführt wird, haben die KBS die Baumsorten selber ausgewählt. Dabei folgten sie den Empfehlungen des Kreises Soest für Obstbäume, die in der hiesigen Landschaft gut geeignet sind.
In die Erde kommen beispielsweise Apfelbäume der Sorten „Dülmener Rosenapfel“, „Geheimrat Oldenburg“ oder „Rote Sternrenette“, außerdem Birnbäume „Clapps Liebling“ und „Köstliche aus Charneaux“ sowie „Bühlers Frühzwetsche“. Baumsorten, die nicht nur wohlklingende Namen tragen, sondern deren Früchte in einigen Jahren den Soesterinnen und Soestern auch gut schmecken sollen:
Denn für die Obstbäume entlang der Wirtschaftswege in Soest gilt nach wie vor, dass hier das Pflücken für Jedermann erlaubt ist.
Einzige Bedingung: Die Bäume und ihr Astwerk dürfen dabei nicht beschädigt werden.