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Stadt Soest schließt ab Montag, 16. März, ihre Dienststellen für den Publikumsverkehr

Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Ausbreitung schließt die Stadt Soest
schließt ab Montag, 16. März 2020, bis auf weiteres alle Dienststellen für den
Publikumsverkehr, also unter anderem auch die beiden Rathäuser. Der Dienstbetrieb
wird jedoch aufrecht erhalten. Die Abteilungen mit ihren Sachbearbeiterinnen und
Sachbearbeitern sind deshalb für die Bürgerinnen und Bürger weiterhin über ihre
Telefonnummern und per E-Mail erreichbar. Die Dienstleistungen für die Bevölkerung
sollen auf diese Weise so weit wie möglich aufrecht erhalten werden. „Wir bitten aber
alle Bürgerinnen und Bürger, Ihre Anliegen auf das Nötigste und Dringendste zu
beschränken“, appelliert Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer an die Soesterinnen
und Soester. In Fällen, in denen ein persönlicher Besuch bei der Verwaltung
unumgänglich ist, wird im Einzelfall eine individuelle Lösung vereinbart.
Der Bürgermeister empfiehlt außerdem, die umfangreichen digitalen
Bürgerdienstleistungen zu nutzen. Das Rathaus Online ist über die Website soest.de
erreichbar.


Zusätzlich richtet die Stadt eine Bürgerhotline ein. Unter 02921/103-9000 können
sich Bürgerinnen und Bürger von montags bis donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und
von 14 bis 16.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 12.30 Uhr melden und allgemeine
Fragen zu Dienstleistungen der Stadt Soest stellen. Für Fragen zum Corona-Virus
und medizinischen Themen steht die Hotline des Kreises Soest unter 02921 /
303060 zur Verfügung.


Diese Maßnahmen haben zwei Ziele: Zum einen will die Stadt ihren Beitrag dazu
leisten, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Andererseits sollen die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung vor Infektionen geschützt und damit
die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung aufrecht erhalten werden.


Von der Schließung der Dienststellen für den Publikumsverkehr sind neben den
beiden Rathäusern und dem Bürgerbüro folgende Einrichtungen betroffen: die
Zweigstelle des Sozialamts in der Propst-Nübel-Straße, der Betriebshof des
Kommunalbetriebs am Christophorusweg, die drei städtischen Museen, die
Stadtbücherei, die Volkshochschul-Geschäftsstelle an der Nöttenstraße, der
Wertstoffhof am Doyenweg, die städtischen Sporthallen (nicht die städtischen
Sportplätze), die Lehrschwimmbecken in Schulen und das Stadtarchiv. Bereits
abgesagt sind darüber hinaus sämtliche Veranstaltungen der Stadt, somit auch die
Kurse und Seminare der Volkshochschule.