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Neue "Kleiderkarte" öffnet Bedürftigen die Türen zur Kleiderkammer

Die Kleiderkammer, die bisher fast ausschließlich für Asylsuchende zugänglich war, will sich für eine größere Zielgruppe öffnen. Sowohl um die Arbeit der Ehrenamtlichen in der Kleiderkammer weiter sinnvoll auszufüllen, als auch um die gespendete Kleidung sinnvoll an bedürftige Personen in Soest auszugeben. Im Vordergrund steht die Bedürftigkeit der Personen. Einen kommerziellen Zweck hat die Kleiderkammer weiterhin nicht. 

Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Abteilung Soziales die „Kleiderkarte“ in Abstimmung mit dem Sozialkaufhaus des SEN (Soester Entwicklungsnetz) und dem (T)raumland-Kaufhaus (Ev. Perthes-Stiftung) entwickelt. Soziale  Einrichtungen (mehr dazu unten) können bedürftige Menschen an die Kleiderkammer mit der „Kleiderkarte“ vermitteln. Einrichtungen erhalten die Karte bei Judith Szeili. Mit der Ausgabe der Karte entscheiden die Einrichtungen über die Bedürftigkeit im eigenen Ermessen, weil sie die Personen kennen und die Lage einschätzen können. Darauf müssen einige Personendaten und die Bedarfe von der Einrichtung eingetragen werden. Mit der Vorlage der „Kleiderkarte“ in der Kleiderkammer erhalten diese Personen dort einmalig kostenlos Kleidung.
Die Bedürftigkeit wird dort nicht noch einmal geprüft. Die Kleiderkarte verbleibt dann in der Kleiderkammer, damit die Ehrenamtlichen nachhalten können, wer wann dort war.

Die Verwaltung hat bereits soziale Einrichtungen, Beratungsstellen, Seniorenwohnheime angeschrieben und angesprochen. Auch mit den Krankenhäuser haben wir Kontakt aufgenommen. Erste Seniorenwohnheime haben die Karten bereits, ebenso das Projekt „Da sein“,
bei dem es um Obdachlosigkeit geht. Das neue Angebot versteht sich ausdrücklich nicht als Konkurrenz zu anderen Anbietern.
In der Kleiderkammer geht es um eine Erstausstattung / Grundversorgung, wenn andere Hilfesysteme und finanzielle Hilfen nicht greifen.