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Aussage des Bundeskartellamtes verhindert eine "einmalige historische Chance" - Stellungnahme von Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer zum Gesundheitsstandort Soest

Das Bundeskartellamt hat mit der Ankündigung, den Zusammenschluss des Klinikums Stadt Soest und des Marienkrankenhauses Soest unter dem Dach des Katholischen Hospitalverbundes nicht zu genehmigen, nach Ansicht von Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer „eine einmalige historische Chance“ für Soest und die Patientinnen und Patienten in der Region verhindert. „Wir hätten mit Strukturfördermitteln ein einhäusiges Krankenhaus für die Bedürfnisse aller Generationen schaffen können. Die negative Aussage des Bundeskartellamtes zur Fusion ist deshalb keine gute Nachricht für die mehr als 1600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Häuser sowie für die Menschen in Soest und Umgebung.“

Infolge der Aussage des Bundeskartellamtes sind die Fusionsgespräche zwischen Stadt Soest und Hospitalverbund nun abgebrochen. „Wir werden diese Atempause nutzen, um im Klinikum Stadt Soest die Voraussetzungen für die Konsolidierung des Hauses umzusetzen“, kündigt Dr. Ruthemeyer an. Er schließt aber künftige Gespräche mit neuen Themensetzungen über eine zukunftsweisende Struktur des Gesundheitsstandortes Soest nicht aus. „Die Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens erfordern Lösungen für die Stadt, die beide Häuser einbeziehen. Daran hat sich nichts geändert“, betont der Bürgermeister.