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Millionenförderung für Soests Weg zur Smart City

Freude über die Förderzusage beim Projektkonsortium (v.l.n.r.): Bernd Fuhrmann (Bürgermeister Bad Berlebung), Dr. Eckhard Ruthemeyer (Bürgermeister Soest), Horst Seehofer (Bundesinnenminister), Ralf Paul Bittner (Bürgermeister Arnsberg), Dr. Stephanie Arens (Südwestfalen Agentur), Peter Weber (Bürgermeister Olpe), Martin Wächter (Bürgermeister Menden). (Foto: Eva Borgmann / Südwestfalen Agentur)

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat dem Projektkonsortium "5 für Südwestfalen: digital, nachhaltig, authentisch" in Berlin die Förderurkunde für den gemeinsamen Smart-City-Ansatz überreicht. In diesem erfolgreichen Gemeinschaftsprojekt arbeitet die Stadt Soest mit Arnsberg, Menden, Olpe und Bad Berleburg zusammen. Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer und die vier weiteren Bürgermeister erhielten die entsprechenden Förderurkunden in Berlin aus der Hand des Bundesinnenministers.

"Das ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der gesamten Region Südwestfalen", sagte Dr. Stephanie Arens, Leiterin der REGIONALE 2025 bei der Südwestfalen Agentur, bei der Übergabe der Förderurkunde in Berlin. "Wir haben nun die Gelegenheit, Digitalisierung und Stadtentwicklung systematisch zusammenzudenken."

Bewerbung im Bundeswettbewerb war erfolgreich

Vorausgegangen war eine erfolgreiche Bewerbung des Projektkonsortiums im Bundeswettbewerb "Smart Cities made in Germany" des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Smart-City-Strategien zahlen auf die veränderten Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger an ihr Arbeits- und Lebensumfeld ein, berücksichtigen aber auch Belange der Wirtschaft und Umwelt.

"Die Auswahl als Modellprojekt Smart Cities ist Auszeichnung und gleichzeitig auch Verpflichtung stellvertretend für andere deutschen Kommunen integrierte Smart-City-Ansätze zu erproben", heißt es vom Bundesinnenministerium. Das hat das Projektkonsortium "5 für Südwestfalen: digital, nachhaltig, authentisch" von Anfang an bedacht. Die fünf Pionierkommunen setzen unterschiedliche Schwerpunkte, bearbeiten aber Themen, die alle Städte und Gemeinden in Südwestfalen beschäftigen. Dabei geht es in Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest beispielsweise um Aspekte wie New-Work-Konzepte, die nachhaltige Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität, kluge und sichere Datennutzung, smarte Daseinsvorsorge sowie Fragen der Infrastruktur und Stadt- und Dorfentwicklung. Die Südwestfalen Agentur sorgt für den Wissenstransfer in die südwestfälischen Kommunen und zu Akteuren der REGIONALE 2025.

Starke Einbindung der Bürgerinnen und Bürger

Bei der Übergabe der Förderurkunde konnten die Bürgermeister der Pionierkommunen Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest sowie die Südwestfalen Agentur das Projektvorhaben noch einmal kurz skizzieren. Schon jetzt ist klar, dass die Bürgerinnen und Bürger stark eingebunden werden sollen. Zwei Jahre lang haben die Kommunen Zeit, eine Smart-City-Strategie zu entwickeln. In den maximal fünf darauffolgenden Jahren sollen diese dann umgesetzt werden.