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Soest ist beim Bundesprojekt "Smart Cities" dabei

Die Stadt Soest setzt ihren Weg in die digitale Zukunft konsequent und erfolgreich fort. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat die Bewerbung „5 für Südwestfalen“ mit Soest als eines von bundesweit 13 Projekten ausgewählt, die an der ersten Staffel der „Modellprojekte Smart Cities“ teilnehmen. In Kooperation mit den weiteren südwestfälischen Städten Arnsberg, Olpe, Menden und Bad Berleburg wird Soest in den nächsten zwei Jahren sektorenübergreifende digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft entwickeln und erproben. Dabei wird Soest von den rund 750 Millionen Euro Fördermitteln profitieren, die das Ministerium für insgesamt 50 Modellprojekte in den kommenden sieben Jahren vorgesehen hat.

Das Motto für die Bewerbung von Soest und den weiteren südwestfälischen Städten lautete „5 für Südwestfalen: digital – nachhaltig - authentisch“. Rückendeckung bekam das Projektkonsortium aus den Städten und Gemeinden, von Unternehmen, Hochschulen, Dienstleistern, Verkehrsbetrieben und aus der Politik. „Wir freuen uns sehr über den Zuschlag, den die Stadt Soest und ihre Partner in der Region Südwestfalen für das Modellprojekt „Smart Cities“ bekommen haben“, sagt Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer in einer ersten Reaktion auf die gute Nachricht. „Das zeigt die Qualität unserer gemeinsamen Bewerbung. Der Zuschlag bestätigt uns aber auch, welchen Status und welche Anerkennung sich Soest mittlerweile erarbeitet hat, wenn es um den Weg in die digitale Zukunft geht.“

Auf dem Weg zu einer „Smart City“ werde die Stadt Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Akteure der Stadtgesellschaft umfassend beteiligen, kündigt Dr. Ruthemeyer an. „Wir haben jetzt die tolle Gelegenheit, diesen Prozess und daraus entstehende Projekte mit Bundesmitteln gefördert zu bekommen. Wie es konkret weitergeht, werden wir jetzt mit der Regionalagentur Südwestfalen und unseren kommunalen Partnern erarbeiten.“

Smart Cities zeichnet eine integrierte Stadtentwicklung aus, die Aspekte der Digitalisierung berücksichtigt und nachhaltig gedacht ist - ökologisch, ökonomisch und sozial. Da die Digitalisierung in alle Lebensbereiche strahlt, von Mobilität über Bildung bis hin zur Daseinsvorsorge, sind umfassende und strategische Ansätze notwendig. Hier gilt es nicht nur, Daten sicher und klug zu nutzen. Sondern auch neue Angebote zu schaffen, weil sich die Anforderungen der Menschen in Südwestfalen an das Leben, Wohnen und Arbeiten ändern.

Nach der erfolgreichen Bewerbung bei „Smart Cities“ gliedert sich die Förderung in zwei Phasen. In der ersten Phase entwickeln die Kommunen eine auf sie zugeschnittene Smart-City-Strategie. An diesem Prozess sollen ausdrücklich die Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden. Diese Phase dauert maximal zwei Jahre. In den darauffolgenden (maximal) fünf Jahren sollen diese Strategien umgesetzt werden.