Startseite Stadtplan Impressum
RSS abonnieren Tweet me An Facebook senden

Arbeiten zur Sicherung der Baumallee und Mauersanierung am Brunowall beginnen

Gräfte und Wall sollen nach der Umsetzung des Wallentwicklungskonzeptes aussehen wie auf dieser Computerzeichnung.

Die Kommunalen Betriebe Soest AöR (KBS) haben gemeinsam mit den beauftragten Unternehmen damit begonnen,
die Baumallee auf dem Brunowall und die Mauern dieses Wallabschnittes zukunftsfest zu gestalten. Nachdem der Haupt- und Finanzausschuss am Dienstag, 19. Februar, den Auftrag für die Arbeiten am Wallkronenweg und in der Gräfte vergeben hatte,
lagen allen politischen Beschlüsse und behördlichen Genehmigungen für diese Arbeiten vor.

Die Umsetzung des Wallentwicklungskonzeptes in diesem Wallabschnitt beginnt zunächst mit dem Freischneiden der Wallmauern,
dem Grünschnitt an den Wallböschungen und dem politisch beschlossenen und genehmigten Fällen von 22 Linden, darunter zwei von Pilz befallene und nicht mehr standsichere Bäume. Diese Arbeiten müssen aus Artenschutzgründen bis Ende Februar abgeschlossen sein. Direkt im Anschluss werden 30 junge Linden auf dem Wallkronenweg und an den Aufgängen des Brunowalls nachgepflanzt. Damit die Bäume sich an diesem schwierigen Standort bestmöglich entwickeln können, werden extra große Pflanzgruben ausgehoben und diese
mit speziellem Wurzelsubstrat gefüllt.

Das Freischneiden der Wallmauern ist notwendig, um weitere Beschädigungen des Mauerwerks durch rankende und wurzelnde Pflanzen zu verhindern. Bereits beschädigte Mauerstücke werden saniert. Anschließend kommt das Mauerwerk des Baudenkmals Wall seiner Bedeutung entsprechend wieder besser zur Geltung, so wie es in den bereits sanierten Abschnitten bereits der Fall ist.

Ein drittes Element der anstehenden Arbeiten ist die Sanierung und Neugestaltung der Wege in der Gräfte und auf der Wallkrone.
Der Gräftenweg wird auf 3,50 Meter verbreitert und erhält die gleiche Pflasterung wie am Mühlenpättken. Für die Wallkrone ist ein wie bisher 2,50 Meter breiter Weg mit einer wassergebundenen Decke vorgesehen. Dafür wird die alte, schlammige Oberfläche abgetragen.
Bei den Arbeiten sollen die Wurzeln der Bäume am Wegesrand bestmöglich geschont werden, indem beispielsweise nur kleine Maschinen eingesetzt werden, die weniger Druck auf die Baumwurzeln ausüben.

An den Wallaufgängen des Brunowalls im Bereich Grandwegertor und Ulrichertor wird die Neigung der Rampen abgeflacht.
Das verbessert die Barrierearmut der Aufgänge. Erreicht wird dies durch eine behutsame Verlängerung der Rampen sowie Zwischenpodeste mit Sitzmöglichkeit. Aufgrund der verschiedenen Arbeiten kommt es ab Montag, 25. Februar, zu Sperrungen
an der Wallanlage des Brunowalls. So wird der Gräftenweg abschnittsweise komplett gesperrt.

Der Wallkronenweg kann ebenfalls nicht benutzt werden. Die Grandweg-Ulricher-Wallstraße ist im Zuge der Arbeiten an der Böschung halbseitig gesperrt. Der Abschluss der Arbeiten ist unter optimalen Bedingungen für Mai 2019 geplant. Die Maßnahmen werden als Teil
des Wallentwicklungskonzeptes im Rahmen der Städtebauförderung durch die Bundes- und Landesbauministerien kofinanziert.