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Einführung einer "Aktiven Minipause" bei den Kommunalen Betrieben Soest AöR zur Gesundheitsförderung

Die Mitarbeitergesundheit besitzt bei den Kommunalen Betriebe Soest AöR (KBS) einen hohen Stellenwert. Im Rahmen der Prävention werden die KBS in den Meistereien des Kommunalbetriebs im Januar 2019 eine „Aktive Minipause“ einführen. Im Fokus steht ein Übungsprogramm, das bei regelmäßiger Anwendung die körperliche Beanspruchung verringert. Die Partner der KBS bei diesem modernen Programm sind die AOK NordWest und das Soest Vital-Gesundheitszentrum des Klinikums Stadt Soest.

Die „Aktive Minipause“ ist ein weiterer Baustein, mit dem die KBS auf die Rahmenbedingungen der neuen Arbeitswelt reagieren.
Der demografische Wandel, wachsende Mobilität, ständige Erreichbarkeit, neue Technologien und die zunehmende Beschleunigung prägen den Alltag. „Gerade in dieser Zeit sind engagierte, gesunde und kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das wichtigste
Gut eines erfolgreichen Unternehmens“, betont Matthias Abel, Vorstand der KBS.

Für die KBS bedeutet die konsequente Auseinandersetzung mit dem Thema Mitarbeitergesundheit, dass Gesundheitsressourcen gefördert werden und gleichzeitig arbeitsbedingte Belastungen sinken müssen. Um diese Vorgaben zu erreichen, ist gerade die Kombination von verhaltenspräventiver (z.B. Stress- und Ressourcenmanagement) und verhältnispräventiver Maßnahmen (z.B. Verbesserung der Kommunikation, Reduzierung körperlicher Belastungen durch moderne Geräte) am effektivsten.

Aus diesem Grund wurde gemeinsam mit dem Betriebsleiter des Kommunalbetriebes, den Meistern der Meisterei Grün, Straße und Stadtreinigung sowie dem Projektkoordinator der Betrieblichen Gesundheitsförderung der AOK NordWest, Arndt Holtermann, beschlossen, eine „Aktive Minipause“ für die gewerblichen Mitarbeiter zu entwickeln. Den Auftakt bildete eine Betriebsbegehung durch eine Sporttherapeutin des Soest Vital, wobei systematisch die spezifischen Belastungen in den einzelnen Meistereien des Kommunalbetriebes ermittelt und anschließend mit den subjektiven Belastungsempfindungen der Beschäftigten abgeglichen wurden. In einem weiteren Schritt entstand ein Bewegungs- und Übungsprogramm. Bei der Auswahl der Maßnahmen wurde darauf geachtet, dass sie im Verlauf der Arbeit für möglichst viele Mitarbeiter jederzeit oder während des Aufenthalts im Betriebshof durchführbar sind.

Im Rahmen eines Mini-Gesundheitstages wurde die Maßnahme „Aktive Pause“ den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schließlich vorgestellt. Es gab die Möglichkeit, sich an unterschiedlichen Info-Ständen über aktuelle Gesundheitsthemen zu informieren und im Rahmen verschiedener Schnupperangebote auch aktiv auszuprobieren. Es folgte noch ein Workshop, der unter anderem die Integration der „Aktiven Pause“ in den Arbeitsalltag thematisierte.

Die Umsetzung des so erarbeiteten Programms in den Meistereien des Kommunalbetriebes beginnt nun ab Januar 2019.