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Stadtbücherei erhält Lesegerät für Sehbehinderte gespendet

Filomena Muraca-Schwarzer (rechts)überbrachte Bücherei-Leiterin Alexandra Eckel das Lesegerät, welches der Blinden- und Sehbehindertenverein Kreis Soest gespendet hat.

Die Stadtbücherei (Severinstraße 10) verfügt jetzt über ein Lesegerät für Sehbehinderte. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Kreis Soest spendete das Gerät, um den sehbehinderten Kundinnen und Kunden der Bücherei das Ausleihen insbesondere von Hörbüchern zu erleichtern.

Filomena Muraca-Schwarzer, Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenverein Kreis Soest, brachte das Gerät am Donnerstag, 7. Juni, persönlich bei Büchereileiterin Alexandra Eckel vorbei und erläuterte die Funktionsweise. Mit Hilfe des Lesegerätes lassen sich die Texte auf den CD-Hüllen der Hörbücher vergrößert und kontrastierter auf einem Bildschirm darstellen. Auf diese Weise können die Kundinnen und Kunden der Bücherei sich selbstständig und bequem über die Hörbücher im Sortiment informieren, um das passende Buch auszuwählen. Bislang mussten sie sich dazu an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bücherei wenden. „Die meisten Sehbehinderten kennen die Funktionsweise solcher Geräte, weil sie sie zu Hause selber benutzen“, erklärt Filomena Muraca-Schwarzer. Das gespendete Gerät ist ein gebrauchtes Exemplar.

Neugeräte sind sehr teuer, deshalb freut sich Bücherei-Leiterin Alexandra Eckel, dass der Blinden- und Sehbehindertenverein sich bei dieser Lösung für die Bücherei einbringen konnte. „Besonders die Schülerinnen und Schüler der Von-Vincke-Förderschule des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hier in Soest werden das Gerät nutzen“, sagt Alexandra Eckel. Die Stadtbücherei arbeitet eng mit der Schule, deren Förderschwerpunkt „Sehen“ ist, zusammen. Unter anderem finden in der Bücherei die regelmäßigen Lesewettbewerbe der Von-Vincke-Schule statt. Aus den Reihen der Schülerschaft kam deshalb auch die Anregung zur Anschaffung des Lesegeräts. „Es ist schön, dass wir den Kindern und Jugendlichen nun diesen Service bieten können“, freut sich Alexandra Eckel.