Startseite Stadtplan Impressum
RSS abonnieren Tweet me An Facebook senden

Hotline für Überflutungsopfer endet am Freitag, 8. Juni

Rund 450 Bürgerinnen und Bürger haben sich im Verlauf dieser Woche bei der Hilfs-Hotline der Stadt Soest gemeldet, welche die Verwaltung infolge des Unwetters und der Überschwemmungen am 1. Juni eingerichtet hatte. Weit überwiegend handelte es sich um Haushalte, in denen Keller- oder Wohnräume mit Wasser vollgelaufen waren und die nun beschädigte Haushaltsgegenstände und Möbel entsorgen mussten. Der Kommunalbetrieb holte diesen Sperrmüll der Überflutungsopfer in den vergangenen Tagen wie angekündigt kostenlos ab. Insgesamt sammelten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalbetriebs. 240 Kubikmeter Sperrgut ein, so lautet die Bilanz dieser Woche.

„Es haben sich aber auch einzelne Bürgerinnen und Bürger bei uns gemeldet, die übergangsweise eine Ersatzwohnung benötigen, weil ihr Zuhause nun saniert werden muss, oder die Hilfe beim Entrümpeln brauchen“, erklärt Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer. In allen Fällen habe die Verwaltung entweder direkte Unterstützung organisiert oder zumindest Ansprechpartner vermittelt wie beispielsweise die Hilfsaktion „Nachbar in Not“. Dr. Ruthemeyer: „Ich bin froh, dass wir den Menschen helfen konnten. Die große Zahl der Anrufer zeigt, dass wie wichtig unsere unbürokratische Anlaufstelle war.“

Da die Zahl der Anrufe bei der Hotline der Stadt bereits am Mittwoch sank und auch am Donnerstag nahezu keine Neuanmeldungen für die Sperrgutabfuhr mehr eingingen, läuft die Hotline zum Ende der Woche aus. Sie ist am Freitag, 8. Juni, letztmalig erreichbar. Der Kommunalbetrieb der KBS wird die Sperrgutabfuhr von den gemeldeten Adressen noch zu Ende führen. Da es Hinweise darauf gibt, dass auch von den Überflutungen gar nicht betroffene Haushalte das kostenlose Hilfsangebot ausnutzen wollen, wird geprüft werden, ob bei eindeutig fehlenden Unwetterschäden die Abfuhr in Rechnung gestellt wird.

In der Verwaltung und bei den Kommunalen Betrieben AöR (KBS) waren seit dem Unwetter mehrere Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Bewältigung der Hochwasserfolgen befasst. Neben den Hilferufen aus der Bevölkerung mussten auch die Wasserschäden an den städtischen Immobilien abgearbeitet werden. Bürgermeister Dr. Ruthemeyer spricht den Beschäftigten ein besonderes Lob für deren Einsatz aus. „Schließlich mussten die Alltagsgeschäfte der Stadt parallel weiterlaufen.“