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Veranstaltungen im Oktober 2019

Charles Koechlin: Eine Kunst der Freiheit

29. Oktober 2019, 19.00 Uhr: Lesung mit Musik,, Malerei und stereometrischen Fotografien

Im Rahmen der Ausstellung der Finalistinnen und Finalisten des Wilhelm-Morgner-Preises 2019, welche derzeit im Museum Wilhelm Morgner stattfindet, bietet Dr. Wolf Kalipp am Dienstag, 29. Oktober 2019, eine Lesung mit Musik, Malerei und stereometrischen Fotografien über den französischen Künstler Charles Koechlin an. Beginn ist um 19 Uhr im Museum Wilhelm Morgner.

Der Abend steht unter dem Titel „Eine Kunst der Freiheit: Der französische Komponist, Maler und Fotograf CharIes Koechlin (1867–1950)“. Koechlin schrieb schon als 15-Jähriger seine ersten Kompositionen. Das Werk Koechlins umfasst eine Vielzahl an verschiedenen Genres: Er komponierte Lieder mit Klavier oder Orchester, Klavierwerke, Orchesterstücke, Kammer- und Chormusik. Für Claude Debussy instrumentierte er Orchesterwerke. Das Werk Koechlins ist durch eine große Heterogenität gezeichnet. So war er Teil der französischen Avantgarde, schrieb aber auch tonal orientierte Musik. Obwohl er große Erfolge feiern konnte, gelang dem französischen Komponisten ein richtiger Durchbruch nie. Über 3000 Fotografien zeugen von der visuellen Sensibilität des Komponisten. Mit Beginn der 1930er Jahre wurde das Medium Film für Koechlin zunehmend interessant. Er entwarf Filmszenarios, schrieb dazu Musik und wurde durch Filmstars seiner Zeit wie Douglas Fairbanks sen., Lilian Harvey, Greta Garbo, Marlene Dietrich, Emil Jannings und Charlie Chaplin inspiriert.

Die Vielseitigkeit als Synästhetiker nimmt Dr. Wolf Kalipp in seinem Vortrag zum Anlass, diesen kulturellen, erst in letzter Zeit wieder international viel beachteten Komponisten-Allrounder in Beziehung zu den Exponaten der Bewerber um den Morgner-Preis 2019 zu setzen. Neben Klangbeispielen aus seinem Werk werden seine Frau Karola Kalipp und er auch eine Koechlin-Suite für Klavier zu 4 Händen vortragen.

Hier finden Sie die Pressemitteilung.

Franz Nölken: Kurzvortrag zu einem Bild von Franz Nölken

Franz Nölken: Liese im roten Kleid mit Tante und Großmutter Hüser, 1906, Öl auf Karton

Donnerstag, 31.10.2019, 17 Uhr: Kurzvortrag zum Bild von Franz Nölken:

Liese im roten Kleid mit Tante und Großmutter Hüser
1906, Öl uaf Karton, 65 x 79 cm

Manchmal sind es die unerwarteten Begegnungen, die für eine besondere Überraschung sorgen. Im Frühjahr und Sommer diesen Jahres präsentierte das Museum Wilhelm Morgner mit großem Erfolg eine in Kooperation mit dem Ernst Barlach Haus entstandene Ausstellung zum Werk des Malers Franz Nölken: „Paris im Sinn - Hommage an den Hamburger Franz Nölken (1884-1918)“. Auch wenn Nölken in Hamburg geboren, zur Schule gegangen und die Ausbildung zum Maler erhalten hatte, war ihm die Ortschaft Borgeln bei Soest als Sitz seiner Familie seit vielen Generationen zur zweiten Heimat geworden. So zeigte die Ausstellung in Soest sein Werk in enger Verbindung zu Borgeln mit vielen Werken, die hier entstanden waren. Ü

ber die Grenzen der Stadt hinaus zog diese Schau die Aufmerksamkeit auf sich, so dass auch Monate später sich immer noch neue Kontakte finden. Auf ein besonderes Ereignis möchte das Museum Wilhelm Morgner nun aufmerksam machen. Der Kunsthandel Henneken aus Iburg hat für kurze Zeit das Werk „Liese im roten Kleid mit Tante und Großmutter“ an die Stadt Soest ausgeliehen, um es an seinem Entstehungsort in Soest/Borgeln zeigen zu können. Ein rückwärtiger maschinenschriftlicher Hinweis verweist auf die Geschichte des Bildes.

Am kommenden Donnerstag, 31. Oktober 2019 lädt die Museumsleiterin Annette Werntze um 17 Uhr alle Interessierten und Freunde der Kunst und im Besonderen des Werkes von Franz Nölken zu einem Kurzvortrag in das Museum Wilhelm Morgner ein. Noch bis zum 5. November 2019 gibt es Gelegenheit das Gemälde im Morgnersaal des Museums Wilhelm Morgner zu besichtigen.