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Hubertus Giebe - Gerard van Smirren: Gezeiten. Die Dichte der Welt

Gerard van Smirren: P 316

Vom 30.9.2018 bis zum 25.11.2018 zeigt das Museum Wilhelm Morgner in einer Gemeinschaftsausstellung Werke des Wilhelm-Morgner-Preisträgers 2007 Hubertus Giebe und des Soester Künstlers Gerard van Smirren.

Dazu schreibt der Bonner Kunsthistoriker Dr. Jochen Venus:

"Gezeiten. Die Dichte der Welt“, das ist der Andrang des Seienden, die Unvermeidlichkeit unseres Ausgesetztseins, die ungeheuren Kräfte der Natur und der Geschichte. Für Hubertus Giebe und Gerard van Smirren ist die Dichte der Welt das zentrale und verbindende Motiv ihrer Bildfindungen. Es zu dokumentieren, zu erproben, anschaulich zu machen und zur Diskussion zu stellen, ist das Ziel ihrer Gemeinschaftsausstellung. Aus dem scharfen Kontrast der Bildmedien der beiden befreundeten Künstler- Malerei und Fotografie- und aus der vertrackten Komplementarität ihrer Sujets- der Mensch in seiner Geschichte und die Natur in ihrer Morphogenese- entsteht eine Stereoskopie radikaler Eindringlichkeit. Was Welt wirklich ist, jenseits der sprachlichen Objektivierungen, mit denen wir glauben, sie begreifen und kontrollieren zu können, wird so in einer unvermuteten Plastizität erlebbar. Zwischen Groß- und Kleinformaten und in wechselseitiger Erhellung gemeinsamer Kompositionsprinzipien thematisch weit auseinander liegender Bildobjekte wird die Dichte der Welt auf eine Weise anschaulich, die das Denken auf ungeahnte Weise beflügelt."

Das Plakat zur Ausstellung finden Sie hier.