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Integrationskurse und weitere Sprachkurse

Integrationskurse und weitere Sprachkurse

 

Was ist ein Integrationskurs?

Der Integrationskurs besteht aus zwei Teilen, dem Sprachkurs und dem Orientierungskurs.

 

Der Sprachkurs:

Der Sprachkurs dauert im allgemeinen Integrationskurs 600 Unterreichtseinheiten, ein einem speziellen Kurs bis zu 900 Unterrichtseinheiten und in einem Intensivkurs 400 Unterrichtseinheiten.

Im Sprachkurs werden wichtige Themen aus dem alltäglichen Leben behandelt, wie Arbeit , Ausbildung, Erziehung von Kindern, Gesundheit, Wohnen.

Die Themen variieren je nach der Kursart

Der Sprachkurs schließt mit der Prüfung "Deutsch-Test für Zuwanderer" (DTZ) ab.

 

Der Orientierungskurs:

Der Orientierungskurs umfasst 100 Unterrichtseinheiten, im Intensivkurs  30 Unterrichtseinheiten.

Im Orientierungskurs werden Themen wie die deutsche Rechtsordnung, Geschichte und Kultur, Rechte und Pflichten in Deutschland, Werte  in Deutschland vermittelt.

Den Orientierungskurs schließen Sie mit dem Abschlusstest "Leben in Deutschland" ab.

 

 

Wer darf an einem Integrationskurs teilnehmen:

Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler, die nach dem 01.01.2005 in Deutschland aufgenommen wurden

Ausländische Staatsangehörige mit einem Aufenthaltstitel ab 2005

- Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

- Personen, die zum Zwecke des Familiennachzuges in Deutschland sind

- Personen, die in Deutschland aus humanitären Gründen sind

- langfristig Aufenthaltsberechtigte nach § 38a Aufenthaltsgesetz (AufenthG)

- Ausländische Staatsangehörige mit Niederlassungserlaubnis nach § 23 Abs. 2 AufenthG

Sind nicht ausreichend deutsche Sprachkenntnissen vorhanden, besteht für diese Personen die Pflicht zur Teilnahme an einem Integrationskurs.

 

Ohne gesetzlichen Abspruch kann ein Antrag auf Zulassung zu einen Integrationskurs gestellt werden.

Das gilt für:

 - Ausländische Staatsangehörige, die vor dem 01.01.2005 einen auf Dauer angelegten Aufenthaltstitel erhalten haben

- Bürger und Bürgerinnen der Europäischen Union und deren Familienangehörige 

- Spätaussiedler und Spätaussiedlerinnen, die bislang keinen geförderten Sprachkurs besucht haben

 

Teilnahme an einem Integrationskurs:

Über die Verpflichtung zur Teilnahme an einem Integrationskurs erhält der Flüchtling eine schriftliche Bestätigung (Verpflichtungsschein) von der für die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zuständigen Stelle.

Er/Sie soll sich so bald wie möglich bei einem Kursträger anmelden und ihm den Verpflichtungsschein vorlegen. Im Verpflichtungsschein steht unter „Die Teilnahmeverpflichtung ist gültig bis …“ ein Datum. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen er/sie sich spätestens anmelden.

Der Kursträger muss den voraussichtlichen Beginn eines Kurses mitteilen. Der Kurs sollte innerhalb von sechs Wochen nach Ihrer Anmeldung beginnen. Kommt in dieser Zeit kein Kurs zustande, muss Sie der Kursträger informieren. Der Flüchtling kann dann selbst entscheiden, ob er/sie noch länger warten oder sich einen anderen Kursträger suchen. In diesem Fall muss  der Kursträger den Verpflichtungsschein zurückgeben.

Weitere Informationen zu Integrationskursen finden Sie hier:

 

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

 

Kommunales Integrationszentrum

 


 

Sprachkursangebot in Soest:

Eine Übersicht über Integrationskurse und andere Sprachkurse in Soest finden Sie hier:

Soester Kurs.net