Wilhelm - Morgner - Haus

Thomästraße 1
Fon 0 29 21 / 1 35 24

 

 

Das Wilhelm-Morgner-Haus wurde 1962 gebaut. Benannt ist es nach dem einheimischen Expressionisten Wilhelm Morgner 1891-1917, dessen Werk es beherbergt. Morgner erhielt seine Ausbildung im berühmten Künstlerdorf Worpswede. Später fand er viele seiner Motive in Soest.
Fotografie eines Gebäudes. Im Hintergrund ist ein Kirchturm zu sehen.

1910-1912 begann sein künstlerischer Aufstieg, der jedoch durch den ersten Weltkrieg ein jähes Ende fand. Wilhelm Morgner fiel im Alter von erst 26 Jahren bei Langemark. Er hinterließ jedoch ein reichhaltiges Lebenswerk, das sich zum größten Teil im Besitz der Stadt Soest befindet (rund 400 Zeichnungen und 56 Gemälde). 

Das Wilhelm-Morgner-Haus zeigt in einer ständigen Ausstellung die wichtigsten Arbeiten dieses Künstlers, aber auch andere Werke der unterschiedlichsten Stilrichtungen aus dem umfangreichen städtischen Kunstbesitz. Darüber hinaus finden auch Ausstellungen mit wechselnden Künstlern statt.

Öffnungszeiten

Mo. Ruhetag
Di. - Sa. 10:00 - 12:00 h - 15:00 - 17:00 h
So. 10:30 - 12:30 h 
 
Eintrittspreise  
Eintrittskarten berechtigen auch zum Besuch des Burghof- und des Osthofentormuseums.

Einzelkarte für jedes Museum

€ 2,00

Ermäßigte:

€ 1,00

Verbund-Einzelkarte:

berechtigt zum Besuch aller städtischen Museen innerhalb eines Monats

€ 3,00

Gruppen bis 30 Personen:

€ 20,00

Jugendliche bis 16 Jahre

frei

Schulklassen im Rahmen des Unterrichts

frei

Erhöhte Eintrittspreise bei herausragenden Sonderausstellungen:

flexibel

 

Ermäßigte sind:  Empfänger/-innen von laufenden Leistungen nach dem SGB II (Grundsicherung für Arbeitssuchende), SGB XII (Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung), Asylbewerberleistungsgesetz sowie den / die nicht getrennt lebende Ehegatten/in bzw. eingetragene/n Lebenspartner/-in und die im Haushalt lebenden Kinder, sowie auf Familien mit mindestens zwei Kindern oder Alleinerziehende, soweit Wohngeld oder Lastenzuschuss gewährt wird, und Familien oder Alleinerziehende mit einem behinderten Kind bei Nachweis einer entsprechenden Bescheinigung

 

Anfahrtskizze zum Wilhelm-Morgner-Haus

 

Stadtverwaltung bittet die Bevölkerung um Mithilfe

Bis in die jüngere Vergangenheit existierte für den städtischen Kunstbesitz kein vollständiges zuverlässiges Inventar. Die inzwischen erfolgte sorgfältige Inventarisierung hat ergeben, dass eine Anzahl städtischer Kunstwerke als vermisst gelten kann; bei anderen Werken ist die Identifizierung schwierig oder gar nicht zu klären. Zudem lässt sich die Zugehörigkeit zum Soester Kunstbesitz nicht immer eindeutig feststellen. Daher kann eine Liste „vermisster“ Werke oder Werke mit ungeklärtem Status immer nur vorläufig sein und ist ohne einen Rest von Unsicherheit nicht denkbar.

Trotzdem geht die Stadt Soest mit der vorliegenden Liste an die Öffentlichkeit. Der Abschluss der aktuellen Inventarisierung, gründliche Recherchen und der Abgleich mit den unzulänglichen alten Karteien haben diese nach bestem Wissen und Gewissen erstellte Momentaufnahme ermöglicht. Mit der Veröffentlichung verbindet die Stadt Soest die Hoffnung, dass Bürgerinnen und Bürger, die über Kenntnisse zum Verbleib einzelner Werke oder Informationen zu den Werken verfügen, sich melden und dabei helfen, den erfolgreichen Prozess der Auffindung und Identifizierung der städtischen Kunstwerke fortzusetzen.

Die Stadt Soest bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe: Wer kann Aussagen über den Status einzelner Werke machen? Wer findet Ergänzungsbedarf in der Liste, wer kann Korrekturen anbringen? Und vor allem: Wer kann helfen, Werke zu identifizieren und aufzufinden?

Kontakt:
Jürgen Tietz
Stadtarchiv Soest
Jakobistr. 13
59494 Soest

Tel. 0 29 21 / 6 63 96 - 17
Email j.tietz@soest.de

Hier finden Sie die Liste der Kunstwerke mit ungeklärtem Verbleib oder Status.

Informationen zum Wilhelm-Morgner-Stipendium

Das Logo zum Wilhelm-Morgner-Stipendium mit dem Text

Die Wiederbelebung des Wilhelm-Morgner-Stipendiums haben sich Soester Bürgerinnen und Bürger, die Ingrid-Kipper-Stiftung, die Stadt Soest und das Kulturparlament Soest e.V. als Ziel gesetzt. Eine traditionsreiche Kulturidee  mit nachhaltiger Wirkung auf die Stadt Soest.Ein Stipendium das erstmalig 1988 noch in der Verantwortung der Ingrid-Kipper-Stiftung vergeben wurde.

Stadt präsentiert Schätze aus eigenem Besitz

Morgners Bildnis eines bärtigen Mannes
Bärtiger Mann

Erneut ist ein großer Schritt zum Kunstmuseum im Wilhelm-Morgner-Haus geschafft - seit dem 17. August 2008 hängt im großen Saal eine Dauerausstellung mit Werken aus dem Soester Kunstbesitz. Zentrum der Ausstellung sind die Werke Wilhelm Morgners (1891-1917). Der Namensgeber des Museums ist allein mit 21 Ölbildern und 21 Grafiken vertreten.

Auch sechs Leihgaben aus dem künstlerischen Nachlaß von Wilhelm Wulff sind zu sehen. Darüberhinaus zeigt die Ausstellung Werke von Otto Modersohn, Christian Rohlfs, Eberhard Viegener, Franz Nölken, Paul Werth, Max Schulze-Sölde, Hans Kaiser und Josef Albers aus dem städtischen Kunstbesitz.