Am Dienstagabend (27. Mai) sind im Rathaus der Stadt Soest die Hauptausschüsse der Räte aus Bad Sassendorf, Möhnesee und Soest zu einer gemeinsamen Sitzung zusammenzukommen. Im Mittelpunkt der Sitzung stand der erste Entwurf für eine Studie über die Machbarkeit einer Landesgartenschau im Jahr 2017. Die drei benachbarten Kommunen haben eine solche Studie in Auftrag gegeben.
Der Soester Landschaftsarchitekt Klaus Schulze stellte den versammelten Kommunalpolitikern, darunter die drei Bürgermeister, ein erstes Konzept für eine solche gemeinsame Gartenschau vor. Der Wirtschaftförderungsgesellschaft der Stadt Soest war von den drei Partner-Kommunen die Koordination des Projektes übertragen worden.
Alle Beteiligten betonten, daß sich mit der Landesgartenschau eine großartige Chance biete, über das einmalige Ereignis der Gartenschau hinaus die drei Kommunen für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv weiterzuentwickeln. Nicht nur im vorgesehenen Jahr der Gartenschau, sondern auch in den Folgejahren sollen die positiven Entwicklungen für die Bevölkerung hier Früchte tragen und die Kommunen für Gäste in Zukunft noch attraktiver machen.
Unabdingbar für die Realisierung des großen Projektes ist jedoch der Rückhalt in der Bevölkerung für das Vorhaben. Die Sassendorfer, Möhneseer und Soester müssen das Projekt zu ihrer eigenen Sache machen und sich dafür begeistern lassen, machte Landschaftsarchitekt Schulze deutlich.
Was da möglicherweise entstehen kann, ist hier im Anschluß anzusehen und nachzulesen: Wohlgemerkt als erster Entwurf !
Noch vor dem Ende des Jahres will Schulze die Machbarkeitsstudie den Partnern vorlegen. Über eine Teilnahme am Landeswettbewerb für die Gartenschau 2017 müssen die drei Kommunen dann bis Ende 2009 entscheiden.