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Rat beschließt Planungsgrundlage für Wallaufgänge

Der Soester Rat hat am Donnerstag, 18. Januar, die Planungsgrundlage für die Gestaltung der Wallaufgänge beschlossen. Das Konzept sieht vor, einen barrierearmen Weg durch die Wallanlage zu schaffen. Dieses "Blaue Band" läuft teilweise durch die Gräfte, teilweise über den Wallkronenweg. Gegenüber der ursprünglich vom Rat beschlossenen Konzeption kann das "Blaue Band" mit weniger Veränderungen an den Wallaufgängen realisiert werden und es müssen auch erheblich weniger Bäume ausgetauscht werden.

Konkret besagt der Ratsbeschluss, dass von den insgesamt 12 Wallaufgängen die 4 Aufgänge am Aldegreverwall und Nelmannwall bis auf eine Sanierung der Wegoberfläche unverändert bleiben. 2 weitere Aufgänge am Immermannwall sollen ohne Eingriff in den Lindenbestand optimiert werden. Die beiden Aufgänge am Freiligrathwall werden einseitig abgeflacht, so dass jeweils eine Lindenreihe erhalten bleibt. An den beiden Wallabschnitten Dasselwall und Brunowall wird die Neigung der Aufgänge durch die Verlängerung der Rampen entschärft, außerdem votierte der Rat mehrheitlich für die Verbreiterung des Walldurchgangs am Rosengarten. Für diese Lösung sollen am Dasselwall und Brunowall insgesamt 25 Bäume gefällt und 36 bis 38 Linden nachgepflanzt werden.

In die Konzeption des "Blauen Bandes" hatte die Verwaltung mehrere Vorschläge der Bürgerinitiative WallLinden aufgenommen. Das "Blaue Band" wird ferner von der Behinderten-Arbeitsgemeinschaft Kreis Soest mitgetragen. Der Ratsbeschluss sieht auch eine baumschonende Sanierung des Wallkronenweges vor sowie die Aufträge an die Verwaltung, Rahmenbedingungen für die Einrichtung eines Wallbeirates auszuloten und ein Konzept für die blockweise Nachpflanzung von Linden auf dem Dasselwall auszuarbeiten.