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Ausstellung "Anderwelt": Vortrag und Kinofilm zum Thema "Freiheit"

Begleitend zu der Ausstellung „Anderwelt“ von Sandra del Pilar im Museum Wilhelm Morgner finden am kommenden Wochenende drei Veranstaltungen des Rahmenprogramms statt.

Den Auftakt bildet am Samstag, 25. März, der Vortrag „Die Zelle ist kein pädagogischer Ort – für die Abschaffung der Jugendgefängnisse“ des Autors Klaus Jünschke. Beginn ist um 17 Uhr im Museum Wilhelm Morgner. Klaus Jünschke war Mitglied der terroristischen RAF (Rote Armee Fraktion) und war 16 Jahre in Haft, ehe er 1988 begnadigt wurde. Anschließend studierte er Psychologie, Erziehungs- und Sozialwissenschaften und kümmert sich als Sozialarbeiter um Jugendliche. Seit 1997 gehört dem Beirat der Justizvollzugsanstalt Köln-Ossendorf an. Er wird in seinem Vortrag den Alltag im Jugendstrafvollzug darstellen und sich unter anderem zu der Frage äußern, weshalb sich überwiegend „arme, junge Männer“ im Jugendstrafvollzug befinden. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Das Schlachthof-Kino zeigt am Sonntag, 26. März, als Auftakt zu der Kinoreihe, welche die Ausstellung begleitet, den Film „Der freie Wille“. Geschildert wird der Versuch eines Sexualstraftäters, nach neun Jahren im Maßregelvollzug wieder Fuß im Alltag zu fassen. Der Eintritt zu der Vorstellung, die um 11 Uhr beginnt, kostet 7 Euro.

Ebenfalls am Sonntag, 26. März, findet um 15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Anderwelt“ statt. Die Künstlerin Sandra del Pilar wird ihre Werke erläutern. Anschließend besteht Gelegenheit zur Diskussion. Der Eintritt zu der Führung ist frei.

Die Übersicht über das komplette Begleitprogramm finden Sie hier.