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Landesgartenschau 2017 - Machbarkeitsstudie

Machbarkeitsstudie zur Landesgartenschau 2017 - Bad Sassendorf, Möhnesee und Soest


Am 11. Oktober 2007 stimmten die drei Haupt- und Finanzausschüsse der drei Kommunen Bad Sassendorf, Möhnesee und Soest einstimmig dafür, eine gemeinsame Machbarkeitsstudie für eine interkommunale Landesgartenschau 2017 in Auftrag zu geben.

Das Planungsbüro B.S.L. Landschaftsarchitekten wurde von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Soest mbH im Januar 2008 damit beauftragt die Machbarkeitsstudie zu erstellen. Erste Ergebnisse wurden am 27. Mai 2008 wiederum in einer gemeinsamen Sitzung der drei Haupt- und Finanzausschüsse vorgestellt und diskutiert. Zeitgleich wurden die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Die umfangreiche Presseberichterstattung in den Medien der drei Kommunen sowie eine am 21. August organisierte Bürgerinformationsveranstaltung an der ca. 200 Vereins- und Institutionsvertreter sowie Privatpersonen teilnahmen, führte dazu, dass eine Vielzahl von Ideen und Anregungen pro Landesgartenschau 2017 eingingen. Die Anregungen und Ideen wurden geprüft und nach Möglichkeit bereits in die vorgelegte Machbarkeitsstudie eingearbeitet. Die Machbarkeitsstudie hatte zum Ziel zu prüfen, inwieweit eine gemeinsame Landesgartenschau 2017 von den Kommunen Bad Sassendorf, Möhnesee und Soest Standort realisiert werden kann.

Anhand der Bestandsanalyse wurde zunächst untersucht, ob die Anforderungen des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW sowie der Landesarbeitsgemeinschaft Gartenbau- und Landespflege für eine Landesgartenschau 2017 in den drei Kommunen erfüllt werden können. Mit der Machbarkeitsstudie wurden darüber hinaus das Leitthema für die Landesgartenschau definiert und einzelne Ausstellungsthemen und -inhalte erarbeitet. Detaillierte planerische Aussagen oder konkrete Entwürfe für einzelne Bereiche sind dagegen nicht Gegenstand der Machbarkeitsstudie.

Diese Studie umfasst eine erste Auflistung der zu erwartenden Kosten. Hierbei spielen investive Maßnahmen (insb. Herrichtung des Geländes) ebenso eine Rolle wie die konkreten Durchführungskosten im Präsentationsjahr 2017. Die Machbarkeitsstudie kommt zu dem Ergebnis, dass eine gemeinsame Landesgartenschau 2017 durchführbar ist. Unter dem bisherigen Arbeitstitel „Landesgartenschau Westfalen 2017 – Soest – Bad Sassendorf und Möhnesee“ werden die drei Kommune im Mittelpunkt dieses einzigartigen Projektes stehen, von dem jede der Kommunen profitieren wird. Dabei werden vor allem freiraum- und städteplanerische Projekte verwirklicht, welche die Lebensqualität der Region als Wohn-, Freizeit-, Tourismus- und Arbeitstandort erhalten und stärken werden.

Die Umsetzung des Konzepts bietet die Chance, mit relativ geringem Eigenanteil Investitionen im Wert von rund 40 Mio. EUR umzusetzen und damit die Region deutlich aufzuwerten. Die Investitionen zielen auf die nachhaltige Verbesserung der lokalen Infrastruktur ab. Ihre Förderfähigkeit vorausgesetzt, werden die Investitionsmaßnahmen im Zusammenhang mit einer Landesgartenschau im Rahmen bestehender Fördertöpfe prioritär gefördert, wodurch eine Vielzahl von Maßnahmen bis zum Präsentationsjahr 2017 durchgeführt werden können.

Bis zur Gartenschau ist damit ein Entwicklungsstand erreichbar, der, wenn überhaupt, ansonsten erst nach einem sehr viel längeren Zeitraum erreichbar wäre. Üblicherweise kann mit dem Zeitpunkt der Landesgartenschau ein Entwicklungsvorsprung bei der Infrastruktur von mindestens 20 Jahren gegenüber der normalen Entwicklung ohne Landesgartenschau unterstellt werden.

Die gesamte Machbarkeitsstudie erhalten Sie hier als pdf-download.