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Städtebauliche Konzepte

REHK - Regionales Einzelhandelskonzept

Seit mehr als zwei Jahren beraten die Mitglieder des Regionalen Einzelhandelskonzeptes – kurz REHK – über die stadt- und innenstadtverträgliche Entwicklung des Einzelhandels im Kreis Soest und im Hochsauerlandkreis.


Auf Grundlage eines umfassenden konzeptionellen Leitfadens, welcher die "Spielregeln" von großflächigen Einzelhandelsansiedlungen für die Region festlegt, vereinbarten die zwanzig teilnehmenden Kommunen im März 2014 die gemeinsame Zusammenarbeit.
Mittlerweile wurden zahlreiche Vorhaben diskutiert und auf ihre Verträglichkeit hin überprüft. Das beinhaltet insbesondere die Frage, ob durch entsprechende Projekte des Einzelhandels schädliche Auswirkungen auf Nachbarkommen z.B. in Form von Kaufkraftabflüssen zu erwarten sind. 


Das oberste Ziel des REHK ist dabei stets die Stärkung der Innenstädte und in letzter Konsequenz die Vermeidung von Leerständen in den städtischen Zentren. Neben dem Prüfauftrag für konkrete Projekte dient das REHK auch dem Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen über aktuelle Entwicklungen des Einzelhandels.

Personeller Wechsel bei der Geschäftsstelle und dem Vorsitz des REHK

Der Vorsitz des REHK wurde in den letzten zwei Jahren durch Heinrich Horstmann von der Stadt Lippstadt gestellt. Die Führung der Geschäftsstelle und der stellvertretende Vorsitz oblagen in dieser Zeit Bettina Dräger-Möller und Thomas Vielhaber von der Stadt Arnsberg.
Auf der letzten Plenumssitzung im historischen Rathaus in Lippstadt wurde im Sommer 2016 nun Olaf Steinbicker von der Stadt Soest einstimmig für den Vorsitz des REHK gewählt. Stephan Rach und Klaus Wahle von der Kreis- und Hochschulstadt Meschede werden zukünftig die Geschäftsstelle und den stellvertretenden Vorsitz stellen. Die Erfahrungen der letzten Jahre werden somit genutzt, um die Entwicklungen des Einzelhandels in der Region auch in Zukunft gemeinschaftlich begleitet zu können.

Ziel des REHK

Ziel des Konzeptes, das von mittlerweile 20 der 24 Städte und Gemeinden im Kooperationsraum mitgetragen wird, ist es, die Einzelhandelsentwicklung untereinander abzustimmen, um die Innenstädte in ihren Funktionen zu sichern und als attraktive Kernbereiche der Städte und Gemeinden weiterzuentwickeln. Gleichzeitig soll ein Konsens über regional bedeutsame Einzelhandelsvorhaben innerhalb und außerhalb des Kooperationsraumes erzielt werden.

Konkret erhoffen sich die Kommunen mit dem Konzept, das in ähnlicher Form in 12 weiteren Regionen in Nordrhein-Westfalen Anwendung findet, dem ungebremsten Flächenwachstum von Fachmärkten außerhalb der Ortskerne entgegenwirken zu können. Aber auch die Nahversorgung in den Städten und Gemeinden soll gestärkt werden. Insgesamt soll dem erwünschten Wettbewerb zwischen den Standorten und den Händlern ein verlässlicher Rahmen geboten werden, der die städtebauliche Entwicklung der Ortskerne und Stadtzentren positiv beeinflusst. Auf diese Weise kann dem Handel durch die regionale Abstimmung auch Investitionssicherheit gegeben werden.

Die für das Regionale Einzelhandelskonzept erarbeiteten Ziele und Steuerungskriterien gehen dabei nicht über die Vorgaben und Aussagen der kommunalen Einzelhandelskonzepte hinaus, sondern führen diese zusammen und garantieren so ein regional abgestimmtes Handeln. Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt über inhaltliche Aussprachen u.a. im Rahmen eines Plenums zwischen den Vertretern der beteiligten Städte und Gemeinden des Kooperationsraumes. Diese finden Unterstützung durch die Bezirksregierung Arnsberg, den Kreis Soest, den Hochsauerlandkreis, die Industrie- und Handelskammer und den Einzelhandelsverband.

 

Folgende Städte und Gemeinden im Kooperationsraum haben die Vereinbarung unterzeichnet:

Hochsauerlandkreis

Kreis Soest
Arnsberg Anröchte
Bestwig Bad Sassendorf
Eslohe Ense
Hallenberg Erwitte
Marsberg Geseke
Meschede Lippetal
Olsberg Lippstadt
Schmallenberg Rüthen
Sundern Soest
Wickede
Warstein

Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)für die Soester Altstadt

 

Das "Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept" (ISEK), welches als Grundlage der Städtebauförderung der Jahre 2015 - 2019 dient, ist vom Rat der Stadt Soest Ende 2013 beschlossen worden. Das ISEK können Sie hier einsehen. Die Erarbeitung des ISEK erfolgte unter umfangreicher Beteiligung der Soester Öffentlichkeit. So wurden 2 Planungswerkstätten durchgeführt, deren Ergebnisse teilweise mit eingeflossen sind. Die Dokumentationen können Sie unter nachfolgenden Links einsehen:

Dokumentation 1. Planungswerkstatt        

Dokumentation 2. Planungswerkstatt

Der Entwurf des ISEK wurde anschließend der Öffentlichkeit (vor Beschlussfassung durch den Rat der Stadt) im September 2013 vorgestellt und erläutert. die Dokumentation dieser Bürgerversammlung können Sie hier einsehen.

Einzelhandelskonzept 2010

Das "Einzelhandelskonzept Soest 2010" ist vom Rat der Stadt Soest in seiner Sitzung am 08. Dezember 2010 beschlossen worden und damit Grundlage für die bauliche Entwicklung des Einzelhandels in der Stadt Soest. Gegenstand dieses Konzeptes ist auch die Abgrenzung der "Zentralen  Versorgungsbereiche" (Haupt-, Neben- und Nahversorgungszentren), die mit der Bezirksregierung Arnsberg abgestimmt wurden. Informationen über Herrn Agethen, Tel.: 02921/103-3102, e-mail: v.reuter@soest.de 

Wohnbauflächenkonzept

Der Rat der Stadt Soest hat am 27. Februar 2008 das "Wohnbauflächenkonzept" der Stadt Soest beschlossen. Dieses beinhaltet eine Abschätzung des Wohnbauflächenbedarfs mit anschließendem Handlungskonzept, der Einschätzung der künftigen Baulandentwicklung und hieraus folgend die Baulandstrategie für die nächsten Jahre. Eine Ausfertigung des Wohnbauflächenkonzeptes erhalten Sie kostenlos im Rathaus II, Windmühlenweg 27, 1. Obergeschoss, Abteilung Stadtentwicklung oder direkt als Download. Informationen über Herrn Tubes, Tel.: 02921/103-3100, e-mail: a.tubes@soest.de 

Handlungskonzept Soester Süden

Die Stadt Soest erarbeitet zur Zeit zusammen mit der Urban NRW ein "Integriertes Handlungskonzept für den Soester Süden".

Die im Baugesetzbuch verankerten Instrumente „Stadtumbau West“ und  "Soziale Stadt" sollen die Städte in die Lage versetzen, gezielte Maßnahmen in solchen Stadtteilen vorzunehmen, in denen ein besonderer Entwicklungsbedarf besteht. Gedacht ist an Maßnahmen zur Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen in Gebieten mit hohen Leerständen sowie zur Stabilisierung und Aufwertung von Gebieten, die aufgrund der Zusammensetzung und wirtschaftlichen Situation der darin lebenden und arbeitenden Menschen „erheblich benachteiligt“ sind. Die Maßnahmen können im Wege der Städtebauförderung und anderer Programme gefördert werden. Nach Einführung dieser Instrumente sind zunächst in erster Linie Siedlungen in den Ballungsräumen gefördert und unterstützt worden. Nach dem jedoch auch die benachteiligten Stadtteile in Klein- und Mittelstädten in den Fokus der Landesförderung gelangt sind, wurde von Seiten der Verwaltung vorgeschlagen, den Bereich des Soester Südens insoweit zu untersuchen, ob durch konkrete Maßnahmen und mit entsprechender Landesförderung die Situation im Stadtteil verbessert werden könnte. Voraussetzung war die Erstellung eines „Integrierten Handlungskonzeptes“, das insbesondere Maßnahmen der Verbesserung der Wohn und Arbeitsverhältnisse und der städtebaulichen Situation sowie der Schaffung und Erhaltung sozial stabiler Bewohnerstrukturen vorschlagen sollte. Grundlage des Entwicklungskonzeptes ist die Abgrenzung des zu untersuchenden Gebietes. Hierzu hat der Stadtentwicklungsausschuss ein Untersuchungsgebiet beschlossen, das  sich zwischen der Arnsberger Straße im Westen, der Niederbergheimerstraße im Osten, der B 1 im Norden und dem Stadtrand im Süden erstreckt.