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Städtebauliche Konzepte

Gestaltungskonzept für die ökologische und nutzerfreundliche Aufwertung des Soester Stadtparks

Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit hat Frau Lisa Brede Möglichkeiten zur Aufwertung des Soester Stadtparks untersucht:

Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Erarbeitung eines Gestaltungskonzepts zur ökologischen und nutzerfreundlichen Aufwertung des Soester Stadtparks. Das konzeptionelle Ziel setzt sich aus der Erstellung eines Rahmenplans und eines Gestaltungsplans zusammen.

Hierzu wurde zunächst eine Untersuchung der Bürger- und Umweltbelange anhand von Primärerhebungen vor Ort (Ortsbegehungen, Experteninterviews, Fachgesprächen, einer Biotoptypenkartierung und einer Nutzerumfrage) und Sekundäranalysen verschiedener Kartengrundlagen durchgeführt.

Die Untersuchungsergebnisse wurden anschließend anhand einer SWOT-Analyse ausgewertet und zur Leitbildentwicklung herangezogen. Das Leitbild setzt sich zum einen mit der Etablierung des Stadtparks als Begegnungsort zwischen der Altstadt Soest und des Kurorts Bad Sassendorf auseinander, zum anderen sollen die vorhandenen Biotope weitgehend erhalten bleiben. Der Stadtpark soll auf Grundlage der Bürger- und Umweltbelange mit einfachen Mitteln behutsam aufgewertet und damit attraktiver für die Bevölkerung gemacht werden. Außerdem sind an-hand der SWOT-Analyse verschiedene Handlungsstrategien entwickelt worden, die zu der Um-setzung des Leitbilds und Erreichung des Ziels der Arbeit eingesetzt werden können.

Daran anknüpfend sind ein Rahmenplan und ein Gestaltungsplan entwickelt und erstellt worden, welche zusammen das Gestaltungskonzept bilden.

Wichtige nächste Schritte zur Realisierung des Konzepts sind beispielsweise die Sicherung der Finanzierung und die Planung der Umsetzungsschritte. Um möglichst alle Umweltbelange ein-zubeziehen, sollten zunächst noch weitere Untersuchungen und Analysen folgen. Für die Wah-rung der Bürgerbelange wäre eine weitere Öffentlichkeitsbeteiligung durch Planeinsichten und Konferenzen wünschenswert.

Die Bachelorarbeit können Sie hier einsehen.

Die zugehörigen Planzeichnungen können Sie hier einsehen:

Biotoptypen und Nutzungen

Gestaltungsplan

Leitbild

Rad- und Grünverbindungen

Rahmenplan

Wegeverbindungen

REHK - Regionales Einzelhandelskonzept

Seit mehr als zwei Jahren beraten die Mitglieder des Regionalen Einzelhandelskonzeptes – kurz REHK – über die stadt- und innenstadtverträgliche Entwicklung des Einzelhandels im Kreis Soest und im Hochsauerlandkreis.


Auf Grundlage eines umfassenden konzeptionellen Leitfadens, welcher die "Spielregeln" von großflächigen Einzelhandelsansiedlungen für die Region festlegt, vereinbarten die zwanzig teilnehmenden Kommunen im März 2014 die gemeinsame Zusammenarbeit.
Mittlerweile wurden zahlreiche Vorhaben diskutiert und auf ihre Verträglichkeit hin überprüft. Das beinhaltet insbesondere die Frage, ob durch entsprechende Projekte des Einzelhandels schädliche Auswirkungen auf Nachbarkommen z.B. in Form von Kaufkraftabflüssen zu erwarten sind. 


Das oberste Ziel des REHK ist dabei stets die Stärkung der Innenstädte und in letzter Konsequenz die Vermeidung von Leerständen in den städtischen Zentren. Neben dem Prüfauftrag für konkrete Projekte dient das REHK auch dem Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen über aktuelle Entwicklungen des Einzelhandels.

Personeller Wechsel bei der Geschäftsstelle und dem Vorsitz des REHK

Der Vorsitz des REHK wurde in den letzten zwei Jahren durch Heinrich Horstmann von der Stadt Lippstadt gestellt. Die Führung der Geschäftsstelle und der stellvertretende Vorsitz oblagen in dieser Zeit Bettina Dräger-Möller und Thomas Vielhaber von der Stadt Arnsberg.
Auf der letzten Plenumssitzung im historischen Rathaus in Lippstadt wurde im Sommer 2016 nun Olaf Steinbicker von der Stadt Soest einstimmig für den Vorsitz des REHK gewählt. Stephan Rach und Klaus Wahle von der Kreis- und Hochschulstadt Meschede werden zukünftig die Geschäftsstelle und den stellvertretenden Vorsitz stellen. Die Erfahrungen der letzten Jahre werden somit genutzt, um die Entwicklungen des Einzelhandels in der Region auch in Zukunft gemeinschaftlich begleitet zu können.

Ziel des REHK

Ziel des Konzeptes, das von mittlerweile 20 der 24 Städte und Gemeinden im Kooperationsraum mitgetragen wird, ist es, die Einzelhandelsentwicklung untereinander abzustimmen, um die Innenstädte in ihren Funktionen zu sichern und als attraktive Kernbereiche der Städte und Gemeinden weiterzuentwickeln. Gleichzeitig soll ein Konsens über regional bedeutsame Einzelhandelsvorhaben innerhalb und außerhalb des Kooperationsraumes erzielt werden.

Konkret erhoffen sich die Kommunen mit dem Konzept, das in ähnlicher Form in 12 weiteren Regionen in Nordrhein-Westfalen Anwendung findet, dem ungebremsten Flächenwachstum von Fachmärkten außerhalb der Ortskerne entgegenwirken zu können. Aber auch die Nahversorgung in den Städten und Gemeinden soll gestärkt werden. Insgesamt soll dem erwünschten Wettbewerb zwischen den Standorten und den Händlern ein verlässlicher Rahmen geboten werden, der die städtebauliche Entwicklung der Ortskerne und Stadtzentren positiv beeinflusst. Auf diese Weise kann dem Handel durch die regionale Abstimmung auch Investitionssicherheit gegeben werden.

Die für das Regionale Einzelhandelskonzept erarbeiteten Ziele und Steuerungskriterien gehen dabei nicht über die Vorgaben und Aussagen der kommunalen Einzelhandelskonzepte hinaus, sondern führen diese zusammen und garantieren so ein regional abgestimmtes Handeln. Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt über inhaltliche Aussprachen u.a. im Rahmen eines Plenums zwischen den Vertretern der beteiligten Städte und Gemeinden des Kooperationsraumes. Diese finden Unterstützung durch die Bezirksregierung Arnsberg, den Kreis Soest, den Hochsauerlandkreis, die Industrie- und Handelskammer und den Einzelhandelsverband.

 

Folgende Städte und Gemeinden im Kooperationsraum haben die Vereinbarung unterzeichnet:

Hochsauerlandkreis

Kreis Soest
Arnsberg Anröchte
Bestwig Bad Sassendorf
Eslohe Ense
Hallenberg Erwitte
Marsberg Geseke
Meschede Lippetal
Olsberg Lippstadt
Schmallenberg Rüthen
Sundern Soest
Wickede
Warstein

Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)für die Soester Altstadt

 

Das "Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept" (ISEK), welches als Grundlage der Städtebauförderung der Jahre 2015 - 2019 dient, ist vom Rat der Stadt Soest Ende 2013 beschlossen worden. Das ISEK können Sie hier einsehen. Die Erarbeitung des ISEK erfolgte unter umfangreicher Beteiligung der Soester Öffentlichkeit. So wurden 2 Planungswerkstätten durchgeführt, deren Ergebnisse teilweise mit eingeflossen sind. Die Dokumentationen können Sie unter nachfolgenden Links einsehen:

Dokumentation 1. Planungswerkstatt        

Dokumentation 2. Planungswerkstatt

Der Entwurf des ISEK wurde anschließend der Öffentlichkeit (vor Beschlussfassung durch den Rat der Stadt) im September 2013 vorgestellt und erläutert. die Dokumentation dieser Bürgerversammlung können Sie hier einsehen.

Einzelhandelskonzept 2010

Das "Einzelhandelskonzept Soest 2010" ist vom Rat der Stadt Soest in seiner Sitzung am 08. Dezember 2010 beschlossen worden und damit Grundlage für die bauliche Entwicklung des Einzelhandels in der Stadt Soest. Gegenstand dieses Konzeptes ist auch die Abgrenzung der "Zentralen  Versorgungsbereiche" (Haupt-, Neben- und Nahversorgungszentren), die mit der Bezirksregierung Arnsberg abgestimmt wurden. Informationen über Frau Reuter, Tel.: 02921/103-3102, e-mail: v.reuter@soest.de