Startseite Stadtplan Impressum
RSS abonnieren Tweet me An Facebook senden

Das Grünsandstein-Museum

Das offizielle Logo des Soester Grünsandstein-Museums

Seit Jahrhunderten prägt der „grüne Stein der Börde“ in seiner Einzigartigkeit die Baukultur zwischen Unna und Anröchte, Bauten aus Grünsandstein sind ein unverwechselbares Markenzeichen der Städte und Dörfer in der Region. Nicht zuletzt die Kirche St. Maria zur Wiese, eine der schönsten gotischen Hallenkirchen Deutschlands, zeugt von der Bedeutung, die der so genannte „Anröchter Dolomit“ als Baustoff hat. In einer generationsübergreifenden Restaurierungsmaßnahme werden durch eine eigene Dombauhütte, übrigens die einzige in Westfalen, die Türme der Wiesenkirche wiederhergestellt. Auf dem Gelände der Dombauhütte ist aus einer alten, unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkscheune das Grünsandsteinmuseum entstanden, mit finanzieller Hilfe der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, dem Land Nordrhein-Westfalen sowie dem Westfälischen Dombauverein St. Maria zur Wiese, Soest, e.V..

Im Grünsandstein-Museum untergebracht ist auch ein Lapidarium, eine Steinsammlung, die eine Grundlage der derzeitigen Rekonstruktionsarbeiten der Dombauhütte an der Wiesenkirche darstellt. Es werden aber auch Werkstücke und Spolien (steinerne Fragmente nicht mehr vorhandener Bauten) gezeigt, die von sakralen Bauwerken und Wirtschaftsgebäuden aus Soest und seiner Umgebung stammen.

Woher stammt der Grünsandstein, wie wurde er abgebaut, welche Rolle spielt er für die Kunstgeschichte und das wirtschaftliche Leben in der Soester Börde? – Antworten auf diese Fragen möchte das Museum den Soestern und besonders auch Besuchern der Stadt nahe bringen.

Natur - Heimat - Kultur: Die NRW-Stiftung

Das Logo der NRW-Stiftung

Die Förderung des Soester Grünsandstein-Museums gehört zu den landesweit mehr als 1.400 Maßnahmen, mit denen die NRW-Stiftung seit 1986 Vereine und Verbände bei ihrer Arbeit für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege unterstützt.

Im Kreis Soest gehört dazu beispielweise die Restaurierung der Schäferkämper Wassermühle in Erwitte oder die Einrichtung des Landschafts-Informations-Zentrums in der denkmalgeschützten ehemaligen Mühle direkt am Möhnesee. Das Geld für ihre Aufgaben erhält die Stiftung hauptsächlich aus Zweckerträgen der sogenannten Rubbellos-Lotterie, außerdem aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins.