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Museum Wilhelm Morgner

Neueröffnung des Museums Wilhelm Morgner am 21.5.2016

Plakat Eroeffnung

Am Samstag, dem 21. Mai 2016, wurde das Museum Wilhelm Morgner nach umfassender baulicher und klimatechnisch-energetischer Sanierung wiedereröffnet. Als neuen Partner wurde die Stiftung Konzeptuelle Kunst begrüßt, die mit eigener Ausstellungsfläche unter das Dach des Kunstmuseums vertreten ist. Neben vielfältiger Ausstellungstätigkeit wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Museumspädagogik als Kunstvermittlung für alle Besucher gelegt. Am 9.9.2015 hatte der Rat beschlossen, das Haus in "Museum Wilhelm Morgner" umzubenennen.

 

Die hier seit 1962 aufbewahrte städtische Kunstsammlung Soests dokumentiert und veranschaulicht Kunstschaffen und Kunstleben in Stadt und Region.  

Mittelpunkt bildet das mit 60 Gemälden und über 400 Zeichnungen und grafischen Arbeiten vertretene herausragende Werk des einheimischen Expressionisten Wilhelm Morgner (1891-1917). Nähere Informationen zum Lebenslauf des Künstlers und seinem künstlerischen Schaffen finden Sie hier.

 

Ausgewählte Werke aus dem Soester Kunstbesitz werden auch nach der Wiedereröffnung zu sehen sein. Neben zahlreichen Bildern Wilhelm Morgners sind dies u. a. Werke von Christian Rohlfs, Otto Modersohn, Emil Nolde, Franz Nölken, Max Schulze-Sölde, Josef Albers, Eberhard Viegener, Wilhelm Wulff, Johannes Molzahn, Paul Werth, Hans Kaiser…

 

Stellt die regionale Kunst immer noch den Hauptanteil der Sammlung dar, finden aber auch nationale und zunehmend internationale Künstler in wechselnden Ausstellungen Beachtung.

Zusätzlich betont wird die Überregionalität durch den erstmals 1953 bundesweit verliehenen Wilhelm-Morgner-Preis und das internationale Wilhelm-Morgner-Stipendium.

Weitere Informationen zur Entstehungsgeschichte des Museums Wilhelm Morgner finden Sie hier.

Der Umbau des denkmalgeschützten Bauwerks war dank der Unterstützung durch mehrere Fördergeber möglich. Zuschüsse stellte der LWL aus dem Förderprogramm für westfälische Museen und Gedenkstätten mit musealem Bestand zur Verfügung. Weitere Mittel steuerten Bund und Land im Rahmen der Städtebauförderung bei.  

Stadtverwaltung bittet die Bevölkerung um Mithilfe

Bis in die jüngere Vergangenheit existierte für den städtischen Kunstbesitz kein vollständiges zuverlässiges Inventar. Die inzwischen erfolgte sorgfältige Inventarisierung hat ergeben, dass eine Anzahl städtischer Kunstwerke als vermisst gelten kann; bei anderen Werken ist die Identifizierung schwierig oder gar nicht zu klären. Zudem lässt sich die Zugehörigkeit zum Soester Kunstbesitz nicht immer eindeutig feststellen. Daher kann eine Liste „vermisster“ Werke oder Werke mit ungeklärtem Status immer nur vorläufig sein und ist ohne einen Rest von Unsicherheit nicht denkbar.

Trotzdem geht die Stadt Soest mit der vorliegenden Liste an die Öffentlichkeit. Der Abschluss der aktuellen Inventarisierung, gründliche Recherchen und der Abgleich mit den unzulänglichen alten Karteien haben diese nach bestem Wissen und Gewissen erstellte Momentaufnahme ermöglicht. Mit der Veröffentlichung verbindet die Stadt Soest die Hoffnung, dass Bürgerinnen und Bürger, die über Kenntnisse zum Verbleib einzelner Werke oder Informationen zu den Werken verfügen, sich melden und dabei helfen, den erfolgreichen Prozess der Auffindung und Identifizierung der städtischen Kunstwerke fortzusetzen.

Die Stadt Soest bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe: Wer kann Aussagen über den Status einzelner Werke machen? Wer findet Ergänzungsbedarf in der Liste, wer kann Korrekturen anbringen? Und vor allem: Wer kann helfen, Werke zu identifizieren und aufzufinden?

Kontakt:
Jürgen Tietz
Stadtarchiv Soest
Jakobistr. 13
59494 Soest

Tel. 0 29 21 / 6 63 96 - 17
Email j.tietz@soest.de

Hier finden Sie die Liste der Kunstwerke mit ungeklärtem Verbleib oder Status.

Informationen zum Wilhelm-Morgner-Stipendium

Das Logo zum Wilhelm-Morgner-Stipendium mit dem Text

Die Wiederbelebung des Wilhelm-Morgner-Stipendiums , einer traditionsreichen Idee mit nachhaltiger Wirkung auf die Stadt Soest, haben sich Soester Bürgerinnen und Bürger, die Ingrid-Kipper-Stiftung, die Stadt Soest und das Kulturparlament Soest e. V. als Ziel gesetzt. Es ehrt den 1917 im Alter von 26 Jahren gefallenen Soester Expressionisten, der mit seiner Malerei die künstlerische Entwicklung im 20. Jahrhundert entscheidend mit beeinflusst hat. Das Stipendium wurde erstmalig 1988 noch in der Verantwortung der Ingrid-Kipper-Stiftung vergeben.

 

Das "Wilhelm-Morgner-Stipendium" ehrt den 1917 im Alter von 26 Jahren gefallenen Soester Expressionisten Wilhelm Morgner, der als herausragender Künstler des Expressionismus und Wegbereiter der Abstraktion mit seiner Malerei die künstlerische Entwicklung im 20. Jahrhundert entscheidend mit beeinflusst hat.