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Osthofentormuseum

Herzlich willkommen im Osthofentormuseum!

Das Osthofentor
Das Osthofentor

Mittelalterliche Wehr- und Waffengeschichte, Stadtentwicklung des Mittelalters bis zur Neuzeit, Wohnbau in Soest von den Anfängen bis heute, Siegel von 1149 bis ins 20. Jahrhundert, Münzen des 10. bis 18. Jahrhunderts, historische Armbrustbolzen aus dem 14. bis 16. Jahrhundert…

 

 

In dem einzigen Stadttor, das von den ehemaligen zehn Soester Torburgen erhalten ist, befindet sich seit 1982 ein Museum. Auf drei Ebenen können Besucher Aspekte der Soester Geschichte erleben.

Nähere Informationen zu den Ausstellungsstücken der einzelnen Ebenen finden Sie hier.

  

Herausragenden Mittelpunkt der Ausstellung bildet die weltweit einzigartige Armbrustbolzensammlung, die ca. 25.000 Armbrustbolzen aus dem 14. bis 16. Jahrhundert umfasst. Mit dem Aufkommen des Schießpulvers nutzlos geworden, lagerten sie mehrere Jahrhunderte in der ehemaligen Rüstkammer der Stadt Soest im Turm der St. Patrokli-Kirche, bevor sie im Jahr 1890 ins Osthofentor gelangten – in ca. 45.120 Einzelstücken. Nach einer 1981 durchgeführten Großrestaurierung können heute 8.600 komplette Armbrustbolzen, 11.000 nicht so gut erhaltene Bolzen, 5.500 Bolzen ohne Spitzen und 12.000 einzelne Bolzeneisen ausgestellt werden.

 

Zwischen 1523 und 1526 von dem hessischen Baumeister Porphyrius erbaut, präsentiert sich das mittelalterliche Osthofentor auch heute noch als mächtiger Wehrbau mit dicken Mauern und erstrahlt in dem für Soest typischen Grünsandstein. Schießscharten und Erker an den äußeren Ecken vervollständigen das Bild der mittelalterlichen Wehranlage, sodass das Osthofentormuseum nicht nur von innen, sondern auch von außen ein besonderes Erlebnis ist.

Weitere Informationen zur Entwicklung des Museums finden Sie hier.

Hinweis: Für Gehbehinderte ist das Osthofentormuseum wegen der engen Wendeltreppen leider nicht geeignet.

 
Führungen  
Nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten
Dauer: 45 Minuten 
Teilnehmerzahl max. 30 Personen 
Preis: € 42,00