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Akten

Das größte mittelalterliche Stadtarchiv Westfalens

Landfrieden des Marschalls von Westfalen mit zwölf westfälischen Städten, 2. Mai 1344
Eine von 2500: Landfriedensurkunde des Marschalls von Westfalen mit zwölf westfälischen Städten, darunter Soest, 2. Mai 1344

Das Stadtarchiv verwahrt, bewertet und erhält die bei der Stadtverwaltung Soest entstandenen Akten und Urkunden und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich. Diese gesetzlich vorgeschriebene Tätigkeit macht den größten Teil der Archivarbeit aus und füllt den meisten Platz. Die älteste Urkunde im Stadtarchiv stammt aus dem Jahr 1166, als der Kölner Erzbischof Rainald von Dassel dem Soester Patrokli-Stift ein Stück Wald zur Rodung überlässt. Im Jahr 1272 wird in einer Urkunde erstmals das Stadtarchiv als „Bürgerkiste“ genannt. Mittlerweile ist das Haus Jakobistraße 13, das das Archiv seit 1974 beherbergt, für das ganze Archivgut – immerhin mit den Büchern insgesamt drei Kilometer – zu klein geworden. Im September 2008 ist das dritte Ausweichmagazin hinzugekommen.

Die Mitarbeiter des Stadtarchivs helfen Ihnen gern bei der Suche nach einschlägigen Akten

Schreiben der Stadt Dortmund an Soest wegen des Friedens mit England, 1474
Schreiben der Stadt Dortmund an Soest wegen des Friedens mit England, 1474
Der älteste Bestand, der etwa bis zum Jahr 1750 reicht, als Friedrich II. die Soester Ratsverfassung aufhob, ist glücklicherweise kaum zerstört, so dass kein Stadtarchiv in Westfalen über mehr mittelalterliche Akten und Urkunden verfügt. Viele dieser Urkunden und Akten sind bereits in Buchform erschienen, etwa das älteste Bürgerbuch, die Quellen zur Soester Fehde, die Toversichtsbriefe, also die Schreiben in Nachlassangelegenheiten an die Stadt Soest, und die Urkundenregesten der Soester Wohlfahrtsanstalten. Aber auch die neueren Beständen enthalten interessante Nachrichten zum alten Soest. Die Mitarbeiter des Stadtarchivs helfen Ihnen gern bei der Suche nach einschlägigen Akten.
Glühlampenwerk Merkur, Briefkopf um 1910
Glühlampenwerk Merkur, Briefkopf um 1910
Die Akten der Stadtverwaltung sind nur ein Teil unseres Sammlungsspektrums. Ein anderer, nicht unwesentlicher Teil wird von anderen Überlieferungen beansprucht, also insbesondere um Vereinsakten, Firmenarchive, aber auch Privatnachlässe. So sind private Dokumente von Senator Hubertus Schwartz, Hugo Kükelhaus und Hans Kaiser zu nennen, aber auch Akten des Glühlampenwerks Merkur oder die Chronik des Männergesangvereins Frohsinn.